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Saisonspiele 08/09

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Übersicht

>>07.06.2009 26. Spieltag VfL Reumtengrün - SV Eintracht Auerbach 1:1 (0:0)
>>24.05.2009 25. Spieltag SV Eintracht Auerbach - SV Grün-Weiß Wernesgrün 4:6 (2:1)
>>16.05.2009 24. Spieltag FC 08 Dorfstadt - SV Eintracht Auerbach 1:1 (1:1)
>>09.05.2009 23. Spieltag SV Eintracht Auerbach - FC Grünbach 2:1 (1:1)
>>03.05.2009 NHS 16. Spieltag SV Eintracht Auerbach - 1. FC Rodewisch 0:1 (0:1)
>>25.04.2009 Reichenbacher FC II - SV Eintracht Auerbach 5:1 (2:0)
>>19.04.2009 21. Spieltag FSV Treuen - SV Eintracht Auerbach 5:1 (2:1)
>>04.04.2009 20. Spieltag SV Eintracht Auerbach - SpVgg. Falkenstein 0:0
>>28.03.2009 19. Spieltag SG 1880 Reuth - SV Eintracht Auerbach 1:3 (0:0)
>>21.03.2009 NHS 13. Spieltag SV Eintracht Auerbach - VfL Reumtengrün 1:2 (1:1)
>>14.03.2009 18. Spieltag SV Eintracht Auerbach - BSV Irfersgrün 1:1 (0:1)
>>07.03.2009 17. Spieltag SV Coschütz - SV Eintracht Auerbach 2:2 (1:2)
>>03.01.2009 Viertelfinale Kreispokal SV Eintracht Auerbach - SV Wernesgrün 0:4 (0:1)
>>13.12.2008 15. Spieltag TSV Nema Netzschkau - SV Eintracht Auerbach 3:3 (1:0)
>>06.12.2008 14. Spieltag SV Eintracht Auerbach - VfB Lengenfeld 0:1 (0:0)
>>16.11.2008 12. Spieltag SV Grün-Weiß Wernesgrün - SV Eintracht Auerbach 2:2 (0:1)
>>08.11.2008 11. Spieltag SV Eintracht Auerbach - FC 08 Dorfstadt 0:2 (0:0)
>>01.11.2008 10. Spieltag FC Grünbach - SV Eintracht Auerbach 3:3 (1:2)
>>25.10.2008 9. Spieltag SV Eintracht Auerbach - Reichebacher FC II 2:1 (1:0)
>>18.10.2008 8. Spiletag SV Eintracht Auerbach - FSV Treuen 0:2 (0:2)
>>11.10.2008 7. Spieltag SpVgg. Falkenstein - SV Eintracht Auerbach 0:3 (0:2)
>>04.10.2008 6. Spiletag SV Eintracht Auerbach - SG 1880 Reuth 0:4 (0:1)
>>28.09.2008 5. Spieltag BSV Irfersgrün - SV Eintracht Auerbach 4:3 (2:2)
>>20.09.2008 4. Spieltag SV Eintracht Auerbach - SV Coschütz 4:2 (1:1)
>>14.09.2008 3. Spieltag 1. FC Rodewisch - SV Eintracht Auerbach 1:3 (0:2)
>>06.09.2008 2. Spieltag SV Eintracht Auerbach - TSV Nema Netzschkau 3:3 (1:2)
>>31.08.2008 1. Spieltag VfB Lengenfeld - SV Eintracht Auerbach 4:3 (1:1)
>>24.08.2008 Achtelfinale Kreispokal FC Werda II - SV Eintracht Auerbach 0:7 (0:3)
>>09.08.2008 2. Runde Kreispokal VFC Reichenbach - SV Eintracht Auerbach 0:5 (0:3)
>>02.08.2008 1. Runde Kreispokal SV Schreiersgrün II - SV Eintracht Auerbach 1:3 (1:1)

Spielberichte

26. Spieltag ( 07.06.2009 )

VfL Reumtengrün - SV Eintracht Auerbach 1:1 (0:0)

Aufstellung » Aufstellung

Am Sonntag mußten wir zum „Saisonkehraus“ nach Reumtengrün zum dortigen VfL reisen. Im Auerbacher Stadtduell hatten wir noch eine Rechnung nach der unglücklichen Hinspielniederlage offen. Bei dann doch ganz angenehmen Bedingungen hatte das Team von Coach Eckstein den besseren Start in die Partie. Nach einer langen Ecke schnappte sich Raspe den Ball und zog direkt ab. Sein Versuch ging nur ganz knapp am Kasten von Ebert vorbei. Auch an der nächsten Szene war der Mittelfeldakteur beteiligt. Diesmal setzte er herrlich Stepan ein, der aber frei vor Ebert scheiterte. Das hätte streng genommen die Führung sein müssen. Aber dies sollte nicht die letzte Riesenchance dieser Art gewesen sein. Reumtengrün wurde das erste Mal nach einer Viertelstunde gefährlich. Rauh hatte abgezogen. Danach wurde das Spiel etwas ruhiger, gefährliche Aktionen gab es dennoch immer wieder. Als gut eine halbe Stunde gespielt war scheiterte erst Svoboda mit einem Kopfball knapp, bevor Pfeiffer auf der Gegenseite aus spitzem Winkel verzog. Und nur wenig später hatte der VfL gleich noch eine gefährliche Aktion parat. Nach einer Flanke von Ehlert in den 5er, konnte Schwarz den Ball gerade noch knapp neben das Tor klären. Doch viel mehr brachte der Gastgeber trotz vollmundiger Ankündigungen im Stadionheft nicht zu Stande. Beinahe hätten sie zur Pause sogar zurückgelegen. Svoboda drang in den 16er ein, legte zurück auf Raspe, der aus 20m abzog aber nur die Oberkante der Latte traf. So blieb es zur Pause bei einem bis dato leistungsgerechten 0:0. Die 2. Spielhälfte begann dann gleich mit einem Paukenschlag. Als erst wenige Augenblicke gespielt waren, spielte Stepan mit einem genialen Pass Svoboda frei, der völlig alleine an Ebert scheiterte. Dies hätte zwingend die Führung sein müssen. Gut 10 Minuten später hatte dann der Gastgeber seine bis dato größte Chance. Sedlak schickte den gestarteten Naranjo, der mit seinem Heber aber knapp scheiterte. Ab der 67. Minute wurde es dann dramatisch. Raspe spielte einen scharfen Pass in den 5er, der an allen Gegnern vorbeisegelt. Der ebenfalls überraschte Svoboda schob den Ball daher knapp vorbei. Direkt im folgenden Angriff hieß es dann wieder Ebert im 1 gegen 1 gegen Svoboda. Und wieder scheiterte er am Keeper. Aber dieses war noch lang nicht das letzte Aufeinandertreffen im Privatduell dieser beiden Akteure. In Minute 70. flankte Ingo Berger von der linken Seite in den Strafraum zu Blank, der den Ball auf Svoboda ablegte. Doch wie sollte es anders sein, ging der Ball aus 3m übers Tor. Eine Viertelstunde vor Schluß sahen die Zuschauer dann Teil 5 dieses Duells. Ein langer Abschlag von Weidlich geht an Freund und Feind vorbei, Svoboda schaltet am schnellsten, ist wieder alleine vorm VfL-Keeper und scheitert aber erneut. Man mußte mittlerweile Mitleid mit dem langen Angreifer haben. Und dann bewahrheitete sich das alte Sprichwort: „wenn man die Tore vorn nicht macht, wird dies hinten bestraft“. Eine Ablage von Schwabe Hämmerte Sedlak in Minute 78 aus 12m in den Winkel. Weidlich war ohne Chance. Doch die Partie hatte doch noch ein Happy End zu bieten. In der 83. Minute köpfte Svoboda eine Ecke von Stepan zum 1:1 Endstand in die Maschen und belohnte sich dann spät aber nicht zu spät für seine gezeigte Leistung. Somit stand ein für den VfL glückliches Remis zu Buche, die es nur ihrem Keeper zu verdanken haben, nicht hoch verloren zu haben. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Schwarz, Spicka, Berger, M. (ab 68. Radtke), Berger, I., Raspe, Stepan, Wolfram, Kruber, B., Svoboda
Tore: 1:0 Sedlak (78.), 1:1 Svoboda (83.)
Gelbe Karten: Berger, M. (48.), Spicka (82.)
Schiedsrichter: Bielau, Lothar (Rempesgrün)
Zuschauer: 60

25. Spieltag ( 24.05.2009 )

SV Eintracht Auerbach - SV Grün-Weiß Wernesgrün 4:6 (2:1)

Aufstellung » Aufstellung

Am vorletzten Spieltag war bei herrlichem Sommerwetter der SV Wernesgrün zu Gast. Und wie das Wetter, so auch das Spiel – „Sommerfußball“. Coach Eckstein musste gleich auf 4 verletzte Stammkräfte verzichten und brachte daher Knipser Svoboda zurück ins Team. Dies hätte sich nach 5 Minuten beinahe ausgezahlt, als sein schöner Lupfer nur knapp übers Tor ging. In den ersten 20 Minuten waren wir das bestimmendere Team und ließen Wernesgrün wenig Raum für Entfaltung. So ergab sich die erste dicke Chance der Gäste dank unserer freundlichen Einladung. Höhlig fing einen zu kurzen Ball von Weidlich ab, umkurvte Weidlich und zog ab. Doch Mike Berger kratzte den Ball von der Linie, wie auch den Nachschuß von Stolpmann. Nach einer halben Stunde musste dann der Gast die Kugel von der Linie kratzen. Eine Eingabe von Blank konnte Kruber nicht am Keeper vorbeibringen, bevor der Nachschuß von Stepan ebenfalls hervorragend geklärt wurde. Nun ging es Schlag auf Schlag. Erst konnte wieder Weidlich 2 zwei Mal ausgezeichnet gegen Rubas und Höhlig im letzten Moment klären, bevor Stolpmann die anschließende Ecke per Kopf zum 0:1 vollendete. Chancen gab es nun im Minutentakt. Erst klärten Schwarz und Weidlich im Duett gegen Mühlig im Strafraum, ehe unser Keeper einen weiten Abschlag genau auf Svoboda bringt, der im 16er zwei Mann verlädt und zum Ausgleich einschiebt. Doch damit nicht genug. Nur Sekunden später behauptet Kruber den Ball, legt genau in den Lauf von Stepan, der den Ball Marke Traumtor in den Winkel schlänzt. Und beinahe hätte es noch 3:1 gestanden. Einen Konter schloß Raspe mit einem tollen Schuß ab, Balasz konnte jedoch gerade noch klären. Danach war dann Schluß in Hälfte eins. Nach der Pause ging es in dieser Manier weiter. Doch nun war Wernesgrün am Drücker. In Minute 55. tanzte Fassel im 16er 3 Mann aus, schob am geschlagenen Weidlich vorbei, doch diesmal konnte Spicka in allerletzter Not den Ball noch rausschlagen. 5 Minuten später fiel dann doch der Ausgleich. Oelschlägel nickte eine Ecke zum 2:2 ein, stützte sich aber klar bei Berger auf. Der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Wieder nur kurz darauf hatte Wernesgrün das Spiel endgültig gedreht. Einen tollen Konter schloß Döhler zum 2:3 ab. Doch die Antwort dauerte nicht lange. Raspe, der nicht unschuldig am Rückstand war, zog eine Minute später und traf den Pfosten. Doch anstatt Remis, stand es dann 2:4. Oelschlägel fing wieder einen zu kurzen Ball von Weidlich ab und schob ein. Als 8 Minuten vor Schluß Fassel einen Elfmeter, nach Foul von Ingo Berger zum 2:5 verwandelte schien alles gelaufen. Doch 2 Minuten vor Schluß, traf Svoboda nach Eingabe von Stepan per Fallrückzieher zum 3:5. Doch nun folgte die Krönung dieser Partie. Beim direkt folgenden Anstoß, traf Mückenheim von der Mittellinie über den verdutzten Weidlich hinweg ins Tor. Aber das Spiel war immer noch nicht zu Ende, denn Spicka verkürzte nach Eingabe von Svoboda auf 4:6. Wäre das Spiel noch länger gegangen, wären sicherlich noch weitere Treffer gefallen. So blieb es dann beim Sieg des SV Grün-Weiß in einer Partie, die nicht mit Unzulänglichkeiten, Fehlern und Toren geizte. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Schwarz, Spicka, Berger, M., Berger, I., Raspe, Stepan, Wolfram,
Kruber, B., Svoboda
Tore: 0:1 Stolpmann (36.), 1:1, 3:5 Svoboda (38., 89.), 2:1 Stepan (39.), 2:2, 2:4 Oelschlägel (60., 72.),
2:3 Döhler (67.), 2:5 Fassel (82., FE), 3:6 Mückenheim (89.), 4:6 Spicka (90.)
Gelbe Karten: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Poller, Alexander (Rempesgrün)
Zuschauer: 60

24. Spieltag ( 16.05.2009 )

FC 08 Dorfstadt - SV Eintracht Auerbach 1:1 (1:1)

Aufstellung » Aufstellung

Am 24. Spieltag kam es zum Prestigeduell mit dem FC Dorfstadt. Nach der Niederlage der Vorrunde wollte unser Team diese Scharte wieder ausmerzen und das gute Spiel der Vorwoche gegen Grünbach bestätigen. Zusätzlich konnte man mit einem Remis den Klassenerhalt endgültig besiegeln. Und so trat unser Team auch von Beginn an auf und kam so zum vielleicht schnellsten Treffer der aktuellen Kreisligasaison. Bereits nach ca. 30 Sekunden zappelte der Ball im Dorfstädter Netz. Ingo Berger fing den Ball im Mittelfeld ab, leitete ihn direkt auf den gestarteten Blank ab, der ihn vorbei an Fischer ins Netz buchsierte. Dies war der perfekte Auftakt in eine sehr flotte Partie. 5 Minuten später konnte sich dann Weidlich auszeichnen, als er einen starken Freistoß von Rannacher klären konnte. Kurz darauf war er noch einmal zur stark zur Stelle. Nach dieser Szene spielte aber fast nur noch unser Team. Bis zur 15. Spielminute fanden Blank und Wolfram ihren Meister im sicheren Fischer, der beidemals platzierte Schüße stark parierte. In Minute 22. wäre er dann machtlos gewesen. Nach einem Freistoßtrick lupfte Raspe den Ball aufs lange Eck, er ging jedoch knapp drüber. Direkt im nächsten Angriff wäre fast das 0:2 gefallen. Raspe spielte mit tollem Pass Stepan frei, der dadurch gemeinsam mit Kruber frei vor Fischer stand. Leider konnte er den Ball nicht richtig kontrollieren und mußte so von weiter außen flanken. Die Abnahme von Kruber in der Mitte strich nur um cm am Kasten vorbei. Ohne den technischen Mängel, wäre der Treffer wohl gefallen. Nichtsdestotrotz blieben wir weiter am Drücker und ließen Dorfstadt kaum zur Entfaltung kommen. In Minute 32 schickte dann wieder einmal Raspe Wolfram auf den Weg, der aber wieder einmal mit seinem Schuß am sicheren Fischer im Kasten scheiterte. Kurz vor der Pause fiel dann plötzlich der überraschende Ausgleich. Rauchalles schlug einen hohen Ball in den Strafraum, Becerikli kam vor dem herausgelaufenen Weidlich an diesen und legte in die Mitte ab, wo er dann im Tor landete. Quasi aus dem Nichts kam der Gastgeber zum Torerfolg. Kurz darauf endete die erste Hälfte, in der wir aus unserer Überlegenheit mindestens ein Tor zu wenig gemacht hatten und diesen unnötigen Gegentreffer kassiert hatten. Nach Wiederanpfiff, änderte sich an der Ausgangslange auf dem Platz nicht sonderlich viel. Außer das wir nicht mehr ganz so zielstrebig nach vorne spielten, die Partie aber weiterhin im Griff hatten. Dorfstadt agierte zu ungenau und so blieben gefährliche Torraumszenen über weite Strecken von Hälfte zwei Mangelware. Dies änderte sich dann eine Viertelstunde vor Ende der Partie. Nach einer schönen Stafette im Mittelfeld, setzte wieder einmal der starke Raspe mit genauem Pass den gestarteten Stepan ein, der in den Strafraum ging und den Ball vorbei an Fischer ins Tor schoß. Doch der Torjubel blieb unseren Verantwortlichen postwendend im Halse stecken. Als der Ball schon über der Linie war, hatte der eingewechselte Svoboda die Kugel noch endgültig ins Tor geschossen. Dumm nur, das er dabei im Abseits stand und der Linienrichter nicht gesehen hatte, das der Ball bereits hinter der Linie war und erkannte den Treffer somit nicht an. Dies war natürlich bitter. Die letzte Szene des Spiels hatte dann noch einmal Raspe. Doch auch sein Freistoß fand nicht den Weg ins Tor, sondern in die Arme von Fischer. Als direkt danach der Schlußpfiff ertönte, hatten wir zwar zwei verdiente Punkte verloren, jedoch dafür den Klassenerhalt geschafft und sind damit auch nächstes Jahr im Fußballoberhaus des Kreises vertreten. Dazu möchten wir Mannschaft und Verantwortlichen recht herzlich gratulieren. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Schwarz, Spicka, Wilke, R. (ab 46. Radtke), Berger, M., Berger, I., Raspe, Stepan, Blank (ab 82. Strangfeld), Wolfram, Kruber, B. (ab 55. Svoboda)
Tore: 0:1 Blank (1.), 1:1 (42.)
Gelbe Karten: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Hoyer, Manfred (Werda)
Zuschauer: 60

23. Spieltag ( 09.05.2009 )

SV Eintracht Auerbach - FC Grünbach 2:1 (1:1)

Aufstellung » Aufstellung

Am Samstag war das Team der Stunde aus Grünbach zu Gast, die die letzten 6 Partien alle samt gewonnen hatten und diese Serie natürlich verlängern wollten. Aber auch für uns stand einiges auf dem Spiel, denn wir benötigten dringend ein Erfolgserlebnis im Abstiegskampf. Doch die Partie begann denkbar unglücklich für unsere Farben. Bereits in der 3. Minute fiel der Führungstreffer für Grünbach. Dobos wurde auf dem linken Flügel angespielt, drehte sich schön in den 16er und passte den Ball zu Breitfeld, der nur noch einschieben mußte. Bereits ganz früh gerieten wir ins Hintertreffen. Wir brauchten einige Minuten um uns von dem Rückstand zu erholen und unsere spielerische Linie zu finden. Die erste Annäherung an das Gästetor fand in der 13. Minute statt. Stepan hatte in die Mitte geflankt, wo Blank nur ganz knapp verpasste. Der Nachschuß von Ingo Berger ging am Kasten vorbei. In den folgenden Minuten neutralisierten sich beide Teams, gespielt wurde nur bis an den Sechzehnmeterraum. Dort standen beide Teams recht sicher. Gefahr entstand nur einmal als Josifko im FC-Tor seinen eigenen Mann anwarf, der Ball daraufhin nur ganz knapp am Kasten vorbeisprang. Aber dann fiel er, der Ausgleichstreffer. Kruber leitete den Ball nach außen auf Ingo Berger, der den Ball nach innen bringt, wo sich zwei Grünbacher behindern und Blank den Ball über die Linie drückt. Das Tor war das Ergebnis zielstrebigeren Spiels und zu diesem Zeitpunkt verdient. Doch beinahe hätte Grünbach noch vor der Pause zurückgeschlagen. Nach einem Einwurf verpassen 3 Mann den Ball, Breitfeld reagiert am schnellsten und zieht ab, doch Weidlich klärt mit einer starken Fußabwehr. Das wars dann auch in Hälfte eins. In der Pause machte Coach Eckstein sein Team noch einmal heiß, welches auch genau so aus den Kabinen kam. Es waren nur 2 Minuten gespielt als Raspe den Ball genau in den Lauf von Stepan spielte, der mit seinem Lupfer an der Unterlatte scheiterte. Diese Chance war der Auftakt einer waren Drangphase unseres Teams. Direkt darauf schnappte sich Wolfram einen Abpraller der aufgerückten Gästedefensive, scheiterte jedoch im 1 gegen 1 frei vor Josifko. Das hätte die Führung sein müssen. Wieder nur wenige Minuten später die nächste Szene. Diesmal war Wolfram der Vorbereiter, der mit seinem Pass in den Lauf von Blank diesen freispielte, der mit seinem Schuß ins Eck die umjubelte Führung erzielte. Wir blieben jetzt am Drücker. In der 59. Minute schickte Radtke, Stepan auf der linken Seite, der mit seinem Pass in der Mitte Wolfram fand, der seinen Gegenspieler toll versetzte aber seinen Schuß nur um cm am Kasten vorbeisetzte. Kurz darauf war der dann wieder Wegbereiter für eine neuerliche Chance. Diesmal setzte er Schwarz auf der rechten Seite ein, der wieder völlig frei vorm Kasten an Josifko scheiterte, bei dem sich sein Team in dieser Phase bedanken konnte, nicht höher zurückzuliegen. Es hätte sich niemand beschweren können, wenn wir zu diesem Zeitpunkt mit 3:1 oder 4:1 geführt hätten. Doch so blieb Grünbach weiter im Spiel, die dann auch noch einmal aufkamen. Eine Viertelstunde vor Schluß wurde der agile Dobos im Strafraum angespielt, drehte sich und zog ab. Doch Weidlich war wie immer auf dem Posten. Aber mehr richtig brenzliche Situationen konnte der FC nicht mehr generieren. Unsere Abwehr um Libero Spicka ließ dann nichts mehr anbrennen und so war die Freude riesengroß als Schiri Setzer die Partie abpfiff und endlich der so wichtige Befreiungsschlag gelungen war. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Schwarz, Spicka, Wilke, R., Berger, M., Berger, I. (ab 50. Radtke), Raspe, Stepan, Blank (ab 90. Eismann), Wolfram, Kruber, B. (ab 78. Lehmann)
Tore: 0:1 Breitfeld (3.), 1:1, 2:1 Blank (37., 54.)
Gelbe Karten: Berger, I. (49.), Lehmann (86.), Stepan (90.)
Schiedsrichter: Setzer, Klaus (Werda)
Zuschauer: 50

NHS 16. Spieltag ( 03.05.2009 )

SV Eintracht Auerbach - 1. FC Rodewisch 0:1 (0:1)

Aufstellung » Aufstellung

Im Nachholspiel des 16. Spieltags kam es in Mühlgrün zu einem echten „6-Punkte-Spiel“ im Duell mit Tabellennachbar 1. FC Rodewisch. Der Sieger dieser Partie konnte sich erst einmal weiter vom Tabellenkeller absetzen. Die erste Chance im Spiel hatte Svoboda in der 8. Spielminute. Doch sein Schußversuch strich ganz knapp am Pfosten vorbei. Nur 3 Minuten später folgte die kalte Dusche für unser Team. Flink wurde auf der rechten Seite angespielt und zog in den Strafraum. Dort versetzte er mit einem Haken seinen Gegenspieler und versenkte den Ball aus 8m im Kasten. Wir hatten in der Folgezeit jedoch erst einmal nicht die passende Antwort parat und konnten Rodewisch noch nicht, wie gewünscht, unter Druck setzen. So hatte der Gast auch die nächste Chance des Spiels. In der 27. Spielminute kommt ein langer Freistoß von Höhe der Mittellinie in den 16er geflattert, wo gleich zwei Angreifer jedoch das Tor verfehlen. Ein paar Minuten später konnten wir dann doch etwas mehr Druck entfachen und hatten auch eine gute Chance. Nach einem Doppelpass zwischen Svoboda und Stepan, flankt dieser in den Strafraum, wo sein langer Sturmkollege den Ball jedoch hauchdünn verpasst. Bei etwas mehr Genauigkeit, wäre es hier sehr gefährlich geworden. So aber mußten wir weiter dem Rückstand hinterherlaufen und taten dies auch bis zur Halbzeitpause. Denn vor dieser passierte dann nichts mehr. Coach Eckstein mußte in der Pause die zu geringe Laufbereitschaft und den fehlenden spielerischen Esprit bemängeln. Seine Ansprache schien bei seinen Spielern angekommen zu sein, denn die Zuschauer sahen nun eine völlig andere 2. Hälfte. Von Beginn setzte unser Team Rodewisch mächtig unter Druck, die nicht mehr für viel Entlastung sorgen konnten. In Minute 50 setzt sich Raspe am linken Flügel durch und flankt nach innen, wo Blank jedoch hauchdünn den Ball verpasst. Nur 2 Minuten später hatten wir die nächste dicke Chance. Diesmal bringt Blank den Ball von der rechten Seite in den Strafraum,
wo Schwarz am Rodewischer Keeper scheitert und seine Vorderleute den Ball gerade noch vor der Linie klären können. Wir schnürten Rodewisch in dieser Phase in ihrer Hälfte ein, die kaum noch aus dieser kamen. In Minute 70. hatte der Gast dann mächtig Dusel. Svoboda hatte auf den eingewechselten Wilke abgelegt,
der aus 20 Metern jedoch nur den Pfosten traf. Spätestens jetzt wäre der Ausgleich mehr als verdient gewesen. Erst recht nach der nächsten Szene, in der „Aushilfskeeper“ Tengstädt im Rodewischer Kasten zum großen Helden wurde. Wolfram hatte einen Freistoß schnell ausgeführt und flankte in die Mitte, wo Maik Berger den Ball sehenswert per Volleyabnahme Richtung Tor brachte. Doch noch sehenswerter war die sensationelle Parade, als angesprochener Keeper den Ball gerade noch von der Linie kratzte. Diese Szenen waren wieder einmal Beweis für unsere derzeitige Misere. Wir haben einfach die „Scheiße am Fuß“ und treffen das Tor einfach nicht, weil sonst hätten wir in dieser Partie schon längst führen müssen. So aber konnte Rodewisch die Führung bis in die Schlußphase hinein verteidigen, in der sie sogar noch einmal eine in Hälfte 2, ganz seltene Chance hatten. Doch Weidlich war gegen den Kopfball eines Rodewischer Angreifers zur Stelle. So blieb es am Ende bei dieser bitteren Niederlage für unser Team. Aufgrund der tollen Moral und der spielerisch starken zweiten Hälfte, wäre zumindest ein Punkt verdient gewesen. Leider zählen aber im Fußball bekanntlich nur die nackten Zahlen. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Spicka, Radtke (ab 46. Wilke, R.), Oelschlägel (ab 75. Kruber, B.), Berger, I. (ab 46. Schwarz), Berger, M., Wolfram, Stepan, Svoboda, Raspe
Tore: 0:1 Flink (11.)
Gelbe Karten: Blank (42.), Oelschlägel (69.)
Schiedsrichter: Zimmerling, Reiner (Treuen)
Zuschauer: 110

22. Spieltag ( 25.04.2009 )

Reichenbacher FC II - SV Eintracht Auerbach 5:1 (2:0)

Aufstellung » Aufstellung

Direkt nach der Partie in Treuen, stand mit dem Auswärtsspiel beim zweitplatzierten Reichenbacher FC II die nächste knüppelharte Aufgabe an. Der Gastgeber spielt ebenfalls eine ausgezeichnete Rückrunde und steht zu Recht oben in der Tabelle. Die erste Viertelstunde verlief sehr ausgeglichen. Wir konnten das Spiel ausgeglichen gestalten und hatten durch Raspe auch die erste Szene. Nach guter Ballstafette ging sein Schuß aus 18m nur haarscharf am Kasten vorbei. Die erste gefährliche Aktion vor unserem Tor ereignete sich in der 19. Minute und führte leider auch sofort zum Tor. Der RFC führte einen Freistoß kurz aus. Der Ball aus 16m wurde mehrmals abgefälscht und kullerte so am chancenlosen Weidlich vorbei ins Tor. Unglücklicher hätte es nicht laufen können. Leider merkte man unserem Team in der Folgezeit die schwindende Sicherheit nach dem Gegentreffer an. Der RFC übernahm nun mehr das Heft des Handelns. Weidlich stand nun öfter im Mittelpunkt, konnte sich gegen die Schußversuche von Kürchner und Co. aber immer wieder auszeichnen. Reichenbach ließ in der Defensive sehr wenig zu, in Bedrängnis waren sie nur zu bringen, wenn schnell gespielt wurde, so wie in der 29. Minute. Svoboda brachte den Ball nach gutem Konter in die Mitte, wo Stepan den Kopfball aber nicht mehr gefährlich aufs Tor drücken konnte. Auf der Gegenseite bot sich eine ähnliche Situation. Richters Kopfball landete aber beim sicheren Weidlich. Machtlos war er jedoch in der 36. Minute. Vorerst konnte er einen Flachschuß noch zur Ecke klären. Diese kommt in Richtung 5er, wo Blank die Abnahme auf der Linie wieder zur Ecke klären konnte. Doch gegen die einstudierte Situation auf den kurzen Pfosten und Kürchners Abnahme war dann kein Kraut mehr gewachsen und es hieß 2:0. Kurz vor Schluß kam der RFC dann noch einmal auf. Ein Pfostenkracher landete genau vor einem Reichenbacher Angreifer,
der aber überrascht aus 11m verzieht. Danach war dann Halbzeit. Die zweite Hälfte begann mit der großen Stärke des RFC an diesem Tag, nämlich einem Standard. Der Ball kommt nach innen, wo jedoch alle die Kugel verpassen. Nach einer Stunde wäre eigentlich der Anschluß fällig gewesen. Wolfram spielte in einer Kontersituation den Ball schnell auf Svoboda, der im 16er den Ball nur um Haaresbreite am langen Pfosten vorbeisetzte. Aber anstatt des Anschlußtreffers, fiel direkt im Anschluß das 3:0. Eine Flanke in den Strafraum wurde abgefälscht, sodaß Richter dadurch völlig frei stand und nur noch einschieben mußte. Als das Spiel damit entschieden war, kamen wir dann doch zu einigen guten Chancen. Erst verzog Raspe erneut ein Ball knapp am Tor vorbei, bevor Stepan, der von Svoboda toll eingesetzt wurde, den Ball frei vor Romanov am leeren Tor vorbeischob. Es sollte an diesem Tag einfach nicht sein und wenig später kam auch noch Pech dazu. Wilke wollte im 16er den Ball klären, der Presschlag mit seinem Gegenspieler trudelte am verdutzten Weidlich vorbei ins Tor und es hieß 4:0. Aber zumindest die Moral des Teams war intakt und so gelang 2 Minuten vor Schluß wenigstens der Ehrentreffer. Blank brachte den Ball maßgenau in die Mitte, wo Wolfram sehenswert per Flugkopfball ins Eck vollendete. Aber dass der Reichenbach FC zur Zeit eines der besten Teams ist, bewiesen sie noch einmal direkt vor Abpfiff. Eine 3 gegen 3 Situation nutze Reichenbachs Junker, versetzte 2 Gegner und knallte den Ball ins Netz. Danach war sofort Schluß und der RFC untermauerte seinem Aufstiegsanspruch und zeigte uns eindeutig, wo unsere Defizite und die Unterschiede zu einem Topteam liegen. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Lindner (ab 46. Oelschlägel), Schwarz, Wilke, R., Berger, I., Radtke , Wolfram, Raspe, Stepan, Svoboda
Tore: 1:0 Matzel (19.), 2:0 Kirchner (36.), 3:0 Richter (61.), 4:0 Thoß (86.), 4 : 1 Wolfram (88.), 5:1 Junker (90.)
Gelbe Karten: Wolfram (47.), Berger, I. (76.)
Schiedsrichter: Balczuweit, Bernd (Reichenbach)
Zuschauer: 30

21. Spieltag ( 19.04.2009 )

FSV Treuen - SV Eintracht Auerbach 5:1 (2:1)

Aufstellung » Aufstellung

Am frühsommerlichen Sonntagnachmittag mußten wir den schweren Gang zum derzeitig heißesten Team vom FSV Treuen antreten. Personell mußte Coach Eckstein auf die Leistungsträger Lindner und Spicka aufgrund Verletzung und Sperre verzichten. Das Spiel hatte von Beginn an mächtig Zug. Raspe sorgte nach 3 Minuten für die erste Szene der Partie. Sein Schuß aus 20 Metern ging knapp über den Kasten. Wie man es richtig macht, zeigte Treuen nur kurz darauf. Meyer flankte von rechts nach innen auf Barschdorf, der aus 6 Metern einköpfte. An einem guten Tag pariert Keeper Weidlich den Ball jedoch. Nach nur 6 Minuten war alle Taktik über den Haufen geworfen und man mußte einem Rückstand hinterherlaufen. Diese verdoppelte sich nach 15 Minuten sogar noch. Libero Hörning brachte einen Freistoß in den Fünfmeterraum, wo Schwarz vor Meyer an den Ball kam, diesen jedoch ins eigene Tor köpfte. Ihm ist in dieser Situation jedoch kein Vorwurf zu machen, weil sonst der Treuener Angreifer zur Stelle gewesen wäre. Der FSV machte in diesem Stil weiter.
In Minute 22. Tanzte Meyer im 16er seine Gegenspieler aus, bediente sehenswert Reiher, der aus Nahdistanz den Ball an die Latte knallte. Aber mit dieser Szene ließ die Herrlichkeit der Gästeoffensive merklich nach und unser Team kam besser ins Spiel. Und beinahe wäre nach einer halben Stunde der Anschlußtreffer gefallen.
Raspe hatte punktgenau in den Strafraum geflankt, wo der ziemlich allein gelassene Svoboda seine Direktabnahme nur knapp neben dem Pfosten setzte. Doch nur 4 Minuten später fiel er dann tatsächlich. Raspe brachte einen Freistoß in den 16er auf Svoboda, der elfmeterreif gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Weidlich sicher. Die letzte Szene vor der Pause hatte dann Radek Stepan. Er setzte sich auf der linken Außenbahn durch und flankte scharf nach innen, wo jedoch Treuens Keeper vor Svoboda an den Ball kam. So ging es mit 2:1 für die Hausherren in die Kabinen. Nach diesem Verlauf der ersten Hälfte schöpfte unser Team noch einmal Hoffnung, doch etwas Zählbares aus Treuen mitzunehmen. Doch diese zarten Hoffnungen wurden mit der ersten gefährlichen Aktion des Gastgebers in der 54. Minute zu Nichte gemacht. Wolf flankte punktgenau in der Strafraum auf Meyer, der mit einem tollen Lupfer den herausgekommenen Weidlich überwand. Nur 5 Minuten später war das Spiel dann endgültig entschieden. Schwarz hatte Meyer das erste Mal außer Acht gelassen, der dies sofort nutzte und einen Kopfball unhaltbar ins Eck zum 4:1 setzte. Wieder nur 5 Minuten später wurde es kurios. Treuen spielte erneut einen sehenswerten Konter,
den Hörning zum 5:1 abschloß. Jedoch hatte der Linienrichter auf Abseits entschieden. Und plötzlich ging Schiri Trommler Richtung André Meyer und zückte aus nicht ersichtlichen Gründen die rote Karte, um sie nach Unterredung mit seinem Assistenten dann wieder zurückzunehmen. Wie gesagt, ein Grund für dieses Aufreger war nicht zu erkennen. Das Spiel plätscherte dann bis in die Schlußphase so vor sich hin. In der 82. Minute prüfte der aufgerückte Libero Maik Berger nach einer Ecke von Stepan den Treuener Keeper,
der jedoch den Schuß sicher parierte. Und auch der FSV kam noch einmal gefährlich vor unser Tor. Schaller schickte Meyer auf die Reise, der frei vor Weidlich auftauchte, der aber zweimal glänzend im 1 gegen 1 parieren konnte. Der letzte Abpraller fiel dem eingewechselten Wolter vor die Füße, der den 5:1 Endstand herstellte. Blank hatte Sekunden vor dem Abpfiff noch eine Kopfballchance, die jedoch auch ganz knapp am Kasten vorbeiging. So blieb es bei besagten 5:1 und Treuen hat einmal mehr seine Vormachtstellung in dieser Saison untermauert, jedoch hätte das Spiel auch wesentlich enger ausgehen können. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Berger, M., Schwarz, Oelschlägel, Berger, I., Radtke (ab 74. Kruber, B.),
Wolfram, Raspe (ab 62. Wilke, R.), Stepan, Svoboda
Tore: 1:0 Barschdorf (6.), 2:0 ET Schwarz (15.), 2:1 Weidlich (FE, 34.), 3:1, 4:1 Meyer (54., 59.),
5:1 Wolter (84.)
Gelbe Karten: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Trommler, Uwe (Planitz)
Zuschauer: 150

20. Spieltag ( 04.04.2009 )

SV Eintracht Auerbach - SpVgg. Falkenstein 0:0

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Bei herrlichem Frühsommerwetter stand das Rückspiel im Aufsteigerduell mit der SpVgg. Falkenstein auf dem Programm. Unser Team wollte sich mit dem zweiten Sieg in Folge weiter vom Tabellenkeller und dem Schlußlicht aus Falkenstein absetzen. Vom Papier her schienen die Karten klar verteilt, doch dass die so oft zitierte Wahrheit auf dem Platz liegt, hatten einige Akteure wohl vergessen. Dennoch begann das Spiel zu Beginn recht flott. In der 5. Minute trug Stepan einen Konter über die linke Seite vor, flankte in die Mitte auf Svoboda, dessen Abnahme ein Falkensteiner Abwehrspieler mit der Hand klärte. Ein entsprechender Pfiff blieb jedoch aus. Den ersten richtigen Torschuß gab in der 9. Minute Raspe ab. Nach Anspiel von Radtke,
ging sein Versuch nur knapp am Kasten vorbei. In der Folgezeit waren wir optisch die überlegene Mannschaft, spielten aber mit deutlich angezogener Handbremse. Torgefahr entstand zwischen 10. und 20. Minute nur durch Fernschußversuche, die aber entweder übers Tor gingen oder in den Armen des sicheren Heller im Tor der Gäste landeten. Auch eine schon so oft erfolgreiche Freistoßkombination zwischen Stepan und Svoboda führte nicht zum Erfolg. Das Spiel wurde mit zunehmender Spielzeit in Hälfte eins immer zäher. Falkenstein hatte kaum Mittel um Akzente zu setzen, und unserem Team fehlte es an Laufbereitschaft und Esprit um die harmlosen Gäste in Verlegenheit zu bringen. So hatte Hajek für die Spielvereinigung sogar noch eine Chance die Führung zu erzielen. Nachdem Weidlich heraus geeilt war um einen langen Ball zu klären, setzte der Mittelfeldspieler den Abpraller gut 2 Meter neben das Tor. Dies war die letzte Szene in einer schwachen ersten Hälfte, die so nicht unbedingt zu erwarten war. Die Halbzeitansprache von Coach Eckstein dauerte ziemlich lang und schien gefruchtet zu haben. Einen langen Ball verlängerte Svoboda in den Lauf von Stepan, dessen Volleyabnahme Heller im Kasten großartig parierte. Nur 2 Minuten später hatten wir die nächste Chance. Stepan zirkelte einen Freistoß auf den Kopf von Svoboda, aber wieder war Heller auf dem Posten. Nun hatten wir wohl die beste Phase des Spiels. Svoboda legte in der 55. Minute auf Radtke ab, dessen Schuß nur knapp über den Kasten strich. Die beste Chance des Spiels hatte wieder Svoboda direkt in der nächsten Szene. Blank wurde auf der linken Seite geschickt, passte scharf in den Strafraum, wo der Stürmer direkt abzog. Doch seinen platzierten Schuß aufs kurze Eck konnte Heller mit einer überragenden Fußabwehr über die Latte lenken. Wieder nur kurz darauf war der Keeper erneut zur Stelle. Bei einem Pass von Spicka auf Stepan in den 16er, war einen Tick eher vor dem Mittelfeldakteur am Ball und konnte seinen Kasten weiter sauber halten. In der 78. Minute hatten wir dann wieder eine Ecke, die Richtung Svoboda flog, der zweimal aus Nahdistanz aufs Tor schoß, aber erneut konnte Heller im Verbund mit seiner Abwehr auf der Linie klären. Doch auch wenn wir uns in Hälfte zwei einige gute Chancen erarbeiteten, fehlte insgesamt der letzte Tick Entschlossenheit und Willen das Spiel zu gewinnen. Dies wäre fast noch richtig bestraft worden. 8 Minuten vor Schluß tankte sich Fritzsch durch unsere aufgerückte Abwehr und stand plötzlich frei vor Weidlich, konnte zum Glück den Ball aber nicht im Kasten unterbringen. Dies wäre noch das i-Tüpfelchen auf ein Spiel gewesen, das für viele schon vorher entschieden war. Doch dass es im Sport oft anders kommt und meistens als man denkt, zeigte diese Partie eindrucksvoll. Hier haben wir eine große Chance liegen lassen, uns vor den schweren Auswärtsspielen der kommenden Wochen ein größeres Polster vor den Abstiegsrängen zu schaffen. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Lindner (ab 79. Kruber, B.), Oelschlägel, Wilke, R., Radtke, Spicka, Wolfram, Raspe, Stepan, Svoboda
Tore: Fehlanzeige
Gelbe Karten: Spicka (72.), Oelschlägel (80.)
Schiedsrichter: Schädlich, Markus (Auerbach)
Zuschauer: 50

19. Spieltag ( 28.03.2009 )

SG 1880 Reuth - SV Eintracht Auerbach 1:3 (0:0)

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Zum ersten Mal mußte unser Tross zu einem Punktspiel nach Reuth reisen. Nach dem Duell der Vorwoche, stand erneut ein „6-Punkte-Spiel“ gegen einen direkten Konkurrenten auf dem Programm. Man merkte der Mannschaft von Beginn an an, daß sie den Ernst der Lage begriffen hatte und unbedingt einen Sieg einfahren wollte. In den ersten 10 Minuten machten wir viel Druck und versuchten den Gastgeber in deren Hälfte einzuschnüren. Auch die ersten Chancen sprangen in dieser Phase schon heraus, die aber noch nicht absolut gefährlich waren. Dies änderte sich in der 19. Minute. Spicka brachte eine Flanke nach innen Richtung Svoboda, die jedoch immer mehr zum Torschuß wurde und nur ganz knapp am Kasten vorbeiging.
Die anschließende Ecke köpfte Svoboda nur Zentimeter am Kasten vorbei. Dies alles geschah in der 28. Minute. Nur kurz darauf sahen die Zuschauer dann die erste richtige Möglichkeit der gastgebenden SG.
Es gab gut 20 Meter vorm Tor einen Freistoß. Den führte Routinier Köpp aus und setzte den Ball satt an die Latte. In der Folgezeit verlangsamte Reuth, wie schon so oft erlebt, die Partie und wartete immer wieder auf Konterchancen. Eben so eine war die letzte Szene der 1. Hälfte. Stepan schickte Raspe auf der linken Seite. Bei seiner scharfen Flanke waren sich Blank und Svoboda nicht einig, und Blank setzte seinen Seitfallzieherversuch neben das Tor. So endete eine torlose erste Hälfte, in der wir das bestimmende Team waren, uns aber mit zunehmender Spielzeit vom Gastgeber haben „einschläfern“ lassen. Coach Eckstein schien sein Team in der Halbzeit jedoch ordentlich aufgeweckt zu haben, denn die 2. Hälfte sollte es in sich haben. Die erste Szene hatte Köpp für den Gastgeber. Nach einer Unstimmigkeit im Mittelfeld schnappte sich der Stürmer den Ball und zog ab. Sein Schuß landete jedoch in den Armen von Weidlich. Nun wurde es turbulent. In der 50. Minute hatte Raspe einen Geistesblitz, als er einen Traumpass genau in den Lauf des gestarteten Wolfram spielte, der den Ball souverän im Tor unterbrachte. Kaum hatte Reuth das Spiel wieder eröffnet, klingelte es schon wieder im Tor der SG. Diesmal „machte Wolfram den Raspe“ und bediente in selber Manier Blank, der den Ball im Winkel unterbrachte. Reuth war nun völlig von der Rolle. Wieder nur kurz nach dem Anspiel stand der Reuther Keeper im Mittelpunkt. Raspe setzte sich am 16er durch und knallte den Ball an die Latte. Noch in derselben Minute hatten wir noch eine Chance. Spicka bringt einen Freistoß in der 16er, wo der Keeper nur um Haaresbreite vor dem völlig freien Blank an den Ball kommt. Um ein Haar wäre das Spiel innerhalb von 3 Minuten entschieden gewesen. So witterten die Reuther aber doch noch einmal eine Chance. Und plötzlich sahen sie sich auch bestätigt. In der 62. Minute flatterte eine Ecke in den 5er und war auf einmal drin. Der Ball schlug dank starker Windunterstützung über dem verdutzten Weidlich im langen Eck ein. Doch viel mehr als dieses Glückstor sollte vom Gastgeber nicht kommen. Zu sehr wollte unser Team den Sieg einfahren und untermauerte dies in den letzten 10 Minuten eindrucksvoll. Wieder zauberte Raspe einen Ball genau in den Lauf von Stepan, der ganz alleine vorm Kasten war, aber aus 5 Metern am Torwart scheiterte. Doch die endgültige Entscheidung fiel kurz darauf. Stepan machte seinen Fehler wieder gut,
setzte toll Knipser Svoboda ein, der im 5er zwei Mann austanzte und die Kugel einnetzte. Nun war Reuth am Boden. Kurz darauf lief ein Konter über Svoboda, der Kruber schickte. Dieser spielte den Keeper aus,
brachte den Ball aus spitzem Winkel aber nur noch an den Pfosten. Und um das Aluminiumfestival perfekt zu machen, landete der Nachschuß von Raspe schon wieder an der Latte. Kurz danach war dann auch Schluß und Reuth konnte froh sein, am Ende nur mit 1:3 verloren zu haben. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und gute Teamchemie entschieden die bis dato vielleicht wichtigste Partie der Saison zu unseren Gunsten. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank (ab 70. Schwarz), Lindner (ab 74. Kruber, B.), Oelschlägel, Radtke
(ab 65. Berger, I.), Wilke, R., Spicka, Wolfram, Raspe, Stepan, Svoboda
Tore: 0:1 Wolfram (50.), 0:2 Blank (52.), 1:2 Tepper (62.), 1:3 Svoboda (82.)
Gelbe Karten: Blank (53.), Berger, I. (90.)
Schiedsrichter: Reinhold, Bernd (Reichenbach)
Zuschauer: 40

Nachholspiel 13. Spieltag ( 21.03.2009 )

SV Eintracht Auerbach - VfL Reumtengrün 1:2 (1:1)

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Zum ersten Mal ging es im Auerbacher Stadtderby zwischen unserer Eintracht und dem VfL Reumtengrün in der Kreisliga A um Punkte. Auf dem dann doch gut bespielbaren Kunstrasen im Diesterwegstadion stand im Duell 8. gegen 9. einiges auf dem Spiel. Wer die 3 Punkte einfährt, kann sich erst einmal von der Abstiegszone weiter absetzen. Den besseren Start in die Partie erwischte zunächst der gastierende VfL und machte ordentlich Druck. Und prompt fiel nach 3 Minuten die frühe Führung für den Stadtrivalen. Eine Unachtsamkeit von Schwarz und Berger auf unserer linken Seite nütze Ehlert, ging kraftvoll durch zwei weitere Gegenspieler hindurch in den Strafraum und vollendete unhaltbar für Keeper Espig zum 0:1. Unsere Mannschaft zeigte sich aber zunächst nicht geschockt und hätte nur 4 Minuten später das Spiel wieder ausgleichen müssen.
Wolfram spielte sich durchs Mittelfeld und steckte den Ball mustergültig in den Lauf von Raspe durch,
der dadurch völlig frei vor Ebert stand. Doch leider hatte er nicht die Nerven diese Riesenchance zu nützen und schob den Ball in die Arme des Keepers. Die sehr muntere Anfangsphase setzte sich nun in diesem Stile fort. Nun war es wieder Reumtengrün, die durch Standards zu Chancen kamen. Erst setze Wohlrab einen Kopfball am Kasten von Espig vorbei, bevor Pfeiffer eine Kopfballabwehr von Radtke direkt verwertete,
aber ebenso das Tor gut einen Meter verfehlte. Ebenfalls noch in der Anfangsviertelstunde hatte Wolfram eine richtig dicke Chance. Toll von Stepan eingesetzt, strich sein Schuß nur ganz knapp am Kasten vorbei. In der 22. Spielminute wurden unsere Bemühungen dann endlich belohnt und es fiel der Ausgleich. Dies war fast eine Dublette der ersten großen Chancen von Raspe. Stepan brachte den aufgerückten Radtke ins Spiel, welcher wieder Raspe einsetzte, der es diesmal besser machte und Ebert zum 1:1 überwand. Doch nach diesem Tor wurde das Spiel plötzlich deutlich ruhiger, und so gab es jeweils nur noch eine Freistoßmöglichkeit für beide Teams. Spannender wurde das Spielgeschehen dann wieder nach der Pause, und dies gleich in der 48. Minute. Svoboda setzte sich auf der rechten Außenbahn durch, passte scharf nach innen, wo sowohl Wolfram als auch Raspe in bester Position kurz vor dem Einschuß abgeblockt wurden. Aber wir blieben weiter am Drücker. Wieder war es Svoboda, der nach schönem Solo abzog, jedoch knapp das Tor verfehlte. Im direkten Gegenzug konnte sich dann Espig einmal auszeichnen. Der Ball kam über Umwege zu Schwabe, der mit seinem Abschluß aufs kurze Eck jedoch scheiterte. Aber insgesamt konnte man jetzt feststellen,
daß Reumtengrün nun etwas mehr vom Spiel hatte. Uns war es nicht gelungen den Druck weiter aufrecht zu erhalten, zusätzlich gaben wir das Mittelfeld mehr und mehr preis. Dennoch hatten wir 13 Minuten vor Schluß noch einmal eine gute Chance. Spicka schickte Stepan in den 16er, der mit seinem guten Abschluß jedoch an Ebert scheiterte, der zur Ecke klären konnte. Als dann die Schlußphase angebrochen war, deutete eigentlich alles auf ein Remis hin. Der VfL hatte zwar auch noch einige Abschlußchancen, doch diese landeten meist ohne viel Mühe in Espigs Armen. So fiel sprichwörtlich „aus heiterem Himmel“ der Siegtreffer für die Gäste. Nach einem Einwurf wollte Oelschlägel den Ball klären, war sich aber mit dem heraus eilenden Espig uneins, was der hineinspritzende Baldauf nütze und den Ball über den Keeper ins Tor köpfte. Kurz darauf war dann Schluß und unser Team ließ eine sehr große Chance liegen sich vom Tabellenkeller abzusetzen und muß sich nun deutlich strecken, um nicht tiefer in diesen hineinzurutschen. (har)

Aufstellung: Espig, Radtke, Berger, M. (K), Schwarz, Oelschlägel (ab 84. Wilke, R.), Berger, I. (ab 83. Blank), Spicka, Wolfram, Raspe, Stepan, Svoboda (ab 73. Kruber, B.)
Tore: 0:1 Ehlert (5.), 1:1 Raspe (22.), 1:2 Baldauf (82.)
Gelbe Karten: Raspe (90.)
Schiedsrichter: Trommer, Andreas (Grünbach)
Zuschauer: 100

18. Spieltag ( 14.03.2009 )

SV Eintracht Auerbach - BSV Irfersgrün 1:1 (0:1)

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Zur ersten Punktspielheimpartie des Jahres hatten wir gleich den aktuellen Herbstmeister aus Irfersgrün zu Gast. Der Diesterwegsportplatz war endlich ordentlich bespielbar, es stand also einer guten Partie nichts mehr im Wege. Coach Eckstein mußte berufsbedingt auf Blank und Wilke verzichten, hatte dafür aber Berger, Wolfram, Kruber und Weidlich endlich wieder zur Verfügung. Irfersgün hatte seit Ende November kein Pflichtspiel mehr absolviert, was man ihnen aber von Beginn an überhaupt nicht anmerkte. Die erste Viertelstunde ist schnell erzählt. Beide Teams standen erst einmal sehr sicher in den eigenen Reihen und wagten sich noch zaghaft nach vorn. Die ersten Torannäherungen fanden durch Eckbälle des BSV statt. Doch der sichere Espig im Tor war auf dem Posten. Raspe und Wolfram tauchten nach gut 20 Minuten das erste Mal gefährlicher vorm Tor des Gastes auf. Ihre Schußversuche gingen jedoch an diesem vorbei.
Danach mußten wir eine kleine Schrecksekunde überstehen. Espig blieb nach einem harten Zweikampf im Fünfmeterraum verletzt liegen, konnte dann aber vorerst doch weiter machen und konnte sich in zwei Szenen danach prächtig auszeichnen. Erst entschärfte er einen Schuß von Heyn, bevor er in der 33. Minute die bis dato größte Chance des Spiels glänzend zur Ecke klärte. Stuckenbrock hatte das erste Mal etwas zu viel Platz im 16er und zog direkt ab, doch Espig lenkte den Ball um den Pfosten. Kurz darauf hatte der Spielmacher der Gäste nochmals eine Chance. Ingo Berger ließ ihn nochmals kurz außer acht, als er einen Kopfball doch ein ganzes Stück am Kasten vorbeisetzte. Doch außer diesen wenigen Szenen standen beide Teams extrem sicher und kompakt. Doch einmal noch, sollte dies nicht der Fall sein. Als alle mit dem Pausenpfiff rechneten, bediente Stuckenbrock den aufgerückten Mengel, der den Ball Marke Traumtor, unhaltbar in den Winkel schoß. So ging es doch mit einer Gästeführung in die Kabinen. Nach der Pause ging es für Espig doch nicht weiter und René Weidlich feierte sein Comeback in der 1. Mannschaft. Die erste Chance hatte aber wieder der BSV. Nach einer Ecke landete die Abnahme von Heyn auf der Latte, Weidlich wäre jedoch zur Stelle gewesen.
Dies war jedoch der Auftakt für eine ganz starke Hälfte unseres Teams. Nach gut 55. Minuten brachte Raspe eine Ecke nach innen, die Svoboda per Hacke abschloß. Seinen Ball konnte die Gästeabwehr kurz vor der Linie klären. Starkes Zweikampfverhalten und gutes Stellungsspiel eröffneten jetzt immer wieder Chancen,
so wie auch in der 64. Minute. Oelschlägel spielte einen Pass punktgenau auf Svoboda, der im 16er 3 Mann austanzte und den Ball über die Linie drückte. Irfersgrün protestierte zwar heftig, doch der Ball war klar hinter der Linie. 6 Minuten später jubelte dann die Heimelf erneut. Raspe setzte von der rechten Seite wieder Svoboda perfekt ein, der zum 2:1 trifft. Aber der Linienrichter hob die Fahne, was jedoch wahrscheinlich die falsche Entscheidung war. Also ging es mit dem Stand von 1:1 weiter. Irfersgrün war in der Folgezeit aber immer über Standards gefährlich. Stuckenbrock, Irfersgrüns bester, setzte einen direkten Freistoß ganz knapp am Kasten vorbei. Aber unser starkes Mittelfeld um Wolfram und Spicka hielt immer wieder gut dagegen.
Mit noch etwas mehr Präzision hätten wir den Gast in der Schlußphase noch mehr in Verlegenheit bringen können, doch es blieb in einer fairen Partie am Ende bei einem leistungsgerechten Remis. Unsere Fans sahen eine der besten Saisonleistungen unseres Teams, in dem von den beiden Torhütern bis hin zum Sturm alle eine Topleistung abriefen und sich zu Recht einen Punkt gegen die favorisierten Irfersgrüner verdienten. (har)

Aufstellung: Espig (ab 45. Weidlich), Schwarz, Oelschlägel, Berger, M. (K, ab 68. Radtke), Lindner
(ab 82. Kruber, B.) Berger, I., Spicka, Wolfram, Raspe, Stepan, Svoboda
Tore: 0:1 Mengel (45.), 1:1 Svoboda (64.)
Gelbe Karten: Berger, I. (30.)
Schiedsrichter: Wunderlich, Stefan (Falkenstein)
Zuschauer: 80

17. Spieltag ( 07.03.2009 )

SV Coschütz - SV Eintracht Auerbach 2:2 (1:2)

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Zum ersten Mal mußte unsere Mannschaft zu einem Punktspiel nach Coschütz reisen. Gespielt wurde auf dem wohl schiefsten Platz des ganzen Kreises, nämlich auf dem „Ausweicher“ des SV. Dies sollte natürlich auch auf das Spiel eine nicht unerhebliche Auswirkung haben. Der Gastgeber wählte zuerst bergauf zu spielen und so hatten wir zu Beginn erwartungsgemäß mehr Spielanteile. Die erste dicke Chance des Spiels hatte dann auch unser Team, das verletzungs- und arbeitsbedingt auf 5 Stammkräfte verzichten mußte. Svoboda setzte Stepan auf der linken Seite ein, der ihn wieder bedienen möchte, jedoch wird der Querpass in letzter Sekunde geklärt. Besser läuft es für den Mittelfeldmann 5 Minuten später. Spicka schickte ihn mit einem Traumpass genau in den Lauf Richtung 5m Raum, wo er den Ball routiniert zur Führung einschob. Jetzt hatten wir unseren Spielfluß gefunden. Raspe schickte diesmal Blank, der zum 0:2 einschob. Jedoch hatte der Linienrichter wie so oft auf Abseits entschieden, worüber sich streiten ließ. Das nächste reguläre Tor fiel dann in der 19. Spielminute. Einen Freistoß von Stepan von der linken Seite, köpfte Svoboda punktgenau ins lange Eck und es stand 0:2. Der Gastgeber kam bis dahin kaum vor unser Tor und unsere Defensive stand gut. Doch leider änderte sich dies nur 2 Minuten später. Ein einziges Mal im Spiel war Schwarz nicht eng genug bei seinem Gegenspieler Hübscher, der prompt per Unterlattenkopfball den Anschluß markierte.
Dieses Gegentor war zu diesem Zeitpunkt recht überraschend, brachte Coschütz aber besser ins Spiel.
Espig der für Weidlich im Kasten stand, hatte nun mehr zu tuhen und mußte zwei gute Schüße abwehren.
Doch nach gut einer halben Stunde übernahmen wir wieder mehr das Geschehen. In der 33. Minute ging Svoboda in den 16er, wo er durch ein klares Foul zu Fall gebracht wurde. Raspe hatte nun die große Chance das Ergebnis wieder auszubauen. Doch leider scheiterte er am Keeper der Gäste. Doch eine Chance vor der Pause gab es noch. Svoboda und Stepan spielten einen schnellen Konter Richtung 16er, doch Stepan bekam den entscheidenden Pass auf seinen völlig freien Sturmkollegen nicht an den Mann und so blieb es bei der knappen Führung zur Pause. Nach dieser sollte sich nun ein anderes Spiel entwickeln, da Coschütz nun bergab spielte. Dennoch war es Blank, der in der 52. Minute unsere Führung hätte zwingend ausbauen müssen. Nach tollem Pass von Raspe, scheiterte er völlig frei am Keeper. Das Auslassen solcher Großchancen sollte sich noch rächen. Denn Coschütz drückte nun schon deutlich mehr auf unser Tor.
Gefahr entstand dabei meist durch Ecken, die auf dem engen Platz natürlich immer brandgefährlich sind.
Solch eine führte dann auch zum Ausgleich. Spicka konnte einen Ball zwar klären, doch aus dem Getümmel heraus, zappelte der Ball plötzlich im langen Eck. Espig war ohne Chance geblieben. So stand es nun anstatt 3 oder 4:1, Remis. Wir versäumten es in dieser Phase mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und unsere Angriffe besser aus und zu Ende zu spielen. Zu oft kam der Ball nach Abschlägen und Pässen prompt wieder zurück. Doch die Abwehr um die starken Schwarz und „Aushilfslibero“ Radtke, konnte dem Druck jedoch gut standhalten. Coschütz kam zwar zu einigen Chancen, doch es fehlte meist an der Präzision. So wie auch in der Schlußphase, als sie nochmal zu 2 Möglichkeiten kamen. Jedoch gingen Kopfball und Schuß gut 2 Meter vorbei. So blieb es in dieser Partie, die 2 unterschiedliche Hälften bot, beim Remis. Beide Teams besaßen ihre Chancen, doch bei besserer Verwertung klarster Situationen, hätten wir alle 3 Punkte mit nach Hause nehmen müssen. (har)

Aufstellung: Espig, Blank, Radtke, Oelschlägel (ab 46. Martin, St.), Schwarz, Berger, I. (K), Spicka, Wilke, Raspe, Svoboda, Stepan
Tore: 0:1 Stepan (11.), 0:2 Svoboda (19.), 1:2 Hübscher (21.), 2:2 Kurz (65.)
Gelbe Karten: Oelschlägel (25.), Schwarz (45.)
Schiedsrichter: Bielau, Lothar (Auerbach)
Zuschauer: 20

Viertelfinale Kreispokal ( 01.03.2008 )

SV Eintracht Auerbach - SV Wernesgrün 0:4 (0:1)

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Zum ersten Spiel des Jahres stand bereits am 03. Januar das Nachholspiel des Pokalviertelfinals gegen den SV Wernesgrün auf dem Programm. Beide Teams waren wenig angetan von diesem Spieltermin mitten in der Hallensaison. Nichtsdestotrotz mußte die Partie gespielt werden. Coach Eckstein mußte zusätzlich gleich auf 4 wichtige Stammspieler verzichten. Dennoch wollten wir die Partie auf jeden Fall gewinnen. Auf dem durch die geschlossene Schneedecke sehr glatten Diesterwegkunstrasen galt es schnörkellos sein Spiel vorzutragen. Anfangs gelang uns das auch recht ordentlich. In der 8. Minute hatte Wolfram die erste Chance des Spiels. Einen Querpass von Stepan nahm Wolfram an und zog ab. Balasz im Wernesgrüner Kasten war jedoch auf dem Posten. Beide Teams versuchten auf dem glatten Geläuf ihre spielerische Linie zu finden, was dann den Gästen zusehens besser gelang. Nach 18 Minuten hatten sie dann ihre erste gute Chance. Höhlig wird in den 16er geschickt und zieht aus spitzem Winkel ab. Jedoch war Weidlich im Kasten auf dem Posten.
Nur 4 Minuten später war die Chance dann noch dicker. Nach tollem Doppelpass mit Wappler stand eben Höhlig wieder frei vor Weidlich, verzog jedoch knapp. Wernesgrün hätte durchaus in Führung liegen können,
was dann aber nach gut einer halben Stunde doch der Fall war. Döhler wurde im Mittelfeld nicht angegriffen und tat auf diesem Boden das einzig richtige und zog flach aufs Tor ab. Sein tykischer Aufsetzer sprang genau vor dem verdutzten Weidlich auf und danach ins Tor. Wir versuchten natürlich vor der Pause noch einmal den Rückstand aufzuholen. So hatte der agilste Auerbacher, nämlich Michael Wolfram noch eine gute Möglichkeit. Von Wilke eingesetzt zog er ab. Sein Schuß wurde abgefälscht und ging nur um Zentimeter am Kasten vorbei. So ging es dann doch mit einem 0:1 Rückstand für unser Team in die Pause. Nach dieser wollten wir dann unser Spiel etwas dominanter gestalten. Doch ganz im Gegenteil dazu übernahm Wernesgrün nun immer deutlicher das Heft des Handelns. Wir verstanden es einfach nicht, die richtigen Mittel auf dem Schneeboden zu wählen. Viel „klein klein“ und hohe sowie ungenaue Bälle prägten unser Spiel,
was den Gästen in die Karten spielte und diese sich auch nicht lange bitten ließen. In der 60. Minute schnappte sich Stolpmann nach einem Abspielfehler den Ball, drang in den Strafraum ein, wo er einen Hakler von Spicka dankend annahm. Schiri Balczuweit zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen Elfer verwandelte Björn Höhlig sicher. Nun setzte Dirk Stolpmann mehr und mehr die Akzente. Nur 6 Minuten später fiel dann die Entscheidung. Einen Pass von ihm nach rechts außen auf den mitgelaufenen Wappler verwertet dieser Marke Traumtor unhaltbar in den linken Winkel zum 0:3. Wie es dann eben so ist, passte bei den Gästen alles und bei uns lief so ziemlich nichts zusammen. Was man der Mannschaft jedoch nicht absprechen kann, ist das sie trotzdem weiter versuchten wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. Dies hätte eine Viertelstunde vor Schluß eigentlich auch passieren müssen. Wolfram wurde von Raspe in den Strafraum geschickt, wo er durch ein Foul am Abschluß gehindert wurde. Jedoch blieb die Pfeife des Schiris stumm. Den Schlußpunkt setzte dann noch einmal Wernesgrün über Dirk Stolpmann. Er ließ auf der linken Seite 2 Gegenspieler stehen, passte maßgenau auf den in der Mitte mitgelaufenen Wolf, der in der 81. Minute den 0:4 Endstand erzielte. Wernesgrün spielte in Hälfte 2 zwei seine technische Klasse aus und zeigte die deutlich bessere Spielanlage. Nun wünschen wir ihnen viel Glück auf dem Weg ins Finale. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Spicka, Oelschlägel, Schwarz, Lehmann (ab 69. Berger, I.), Wilke (ab 82. Kruber, M.), Wolfram, Stepan, Kruber, B., Raspe
Tore: 0:1 Döhler (31.), 0:2 Höhlig, B. (FE, 60.), 0:3 Wappler (66.), 0:4 Wolf (81.)
Gelbe Karten: Oelschlägel (70.)
Schiedsrichter: Balczuweit, Bernd (Reichenbach)
Zuschauer: 50

15. Spieltag ( 13.12.2008 )

TSV Nema Netzschkau - SV Eintracht Auerbach 3:3 (1:0)

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Zum letzten Spiel des Jahres mußten wir in Netzschkau antreten. Vom erneuten Wintereinbruch blieb auch das Stadion des TSV nicht verschont und so war der Ausweichplatz mit einer dicken Schneeschicht bedeckt. Unverständlicher Weise wurde das Spiel jedoch angepfiffen, obwohl ein faires und sinnvolles Spiel nicht in Aussicht stand. Die erste Chance des Spiels hatte Stepan. Wilke hatte in die Mitte auf Svoboda geflankt,
der denn Ball auf den Regisseur ablegte, dessen Schuß jedoch ganz knapp vorbeiging. Die Angriffe beider Teams liefen meist nach demselben Schema ab, den Ball möglichst schnell und hoch in Richtung 16er zu bekommen. Auf die Weise hatten wir in der ersten Viertelstunde mehrere Torchancen, die aber nicht konsequent genutzt wurden. Doch dann hatten wir die erste Schrecksekunde zu überstehen. Der Gastgeber konterte schnell und schnörkellos, Wilke war in der Mitte nicht im Bilde und plötzlich klatschte der Ball an die Latte. Hier hatten wir richtig Dusel gehabt. Aber nun übernahmen wir wieder die Initiative und hatten nach 20 Minuten gleich 2 dicke Chancen. Erst wird Blank nach einem Freistoß von Wolfram in letzter Sekunde abgeblockt, kurz darauf kann der TSV-Keeper einen platzierten Schuß von Raspe um den Pfosten lenken.
Als eine halbe Stunde gespielt war, bekam das Spiel plötzlich eine unerwartete Wende. In unsere Druckphase hinein konterte der TSV wieder einmal schnell über Putze. Nach schöner Stafette, steht ihr Mittelstürmer frei vor Weidlich und markiert die überraschende Führung. Wir zeigten uns jedoch vom Rückstand nicht geschockt und hätten postwendend den Ausgleich machen müssen. Stepan setzt sich am linken Flügel schön durch, passt in Mitte auf Svoboda, der den Ball aber aus 12m übers Tor schießt. Danach taten wir uns schwer und hatten nur eine Chance vor der Pause. Raspes platzierten Schuß konnte der Keeper gerade noch über die Latte lenken. Nun mußten wir uns in der Pause neu ausrichten. Doch leider gehörte die erste Szene nach der Pause prompt dem Gastgeber. Analog dem ersten Tor konterte Netzschkau auf dem eigenen Platz. Eine Flanke von links, erreichte in der Mitte wieder einen völlig freien Angreifer, der per Kopf das 2:0 erzielte. Uns wurde erneut aufgezeigt, wie man auf diesem Terrain spielen sollte. Nun galt es noch einmal alles nach vorn zu werfen. Und es ergaben sich Chancen, auch weil die Kräfte der Gastgeber mit zunehmender Spielzeit schwanden. Erst bekamen Oelschlägel und Blank einen Freistoß aus 4m nicht über die Linie, 8 Minuten später versetzte Svoboda im Strafraum 3 Gegenspieler, vergaß aber abzuschließen und so konnte der Torwart in allerhöchster Not klären. Aber in der 72. Minute war es dann endlich so weit. Wolfram spielte einen Freistoß kurz auf Stepan, der scharf nach innen flankte, wo der eingewechselte Ingo Berger, den Ball über die Linie drückte. Nun waren wir am Drücker. Nur 4 Minuten später erobert sich Stepan stark den Ball, schaut und schlenzt den Ball wunderschön über den Keeper. Nur leider war ihm die Latte im Weg. Nun begann die Schlußphase, und die wurde richtig turbulent. 5 Minuten vor dem Ende hatten wir Freistoß. Diesen brachte Stepan genau auf den Kopf von Svoboda, der den Ausgleich markierte. Nun setzten wir alles auf eine Karte und gingen tatsächlich noch in Führung. Raspe spielte nach starkem Kampf Stepan an, der den Ball aus 18m im linken Eck versenkte. Doch analog zum Hinspiel kam Netzschkau in letzter Sekunde noch zum Ausgleich. Nach einem Freistoß landete der Ball aus dem Getümmel heraus noch irgendwie im Kasten. Leider belohnten wir uns wieder einmal nicht für unsere tolle Moral und mußten uns mit einem Punkt begnügen. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank (ab 62. Berger, I.), Spicka, Berger, M. (ab 46. Radtke), Oelschlägel, Schneider, Wilke, Wolfram, Stepan, Svoboda, Raspe
Tore: 1:0 (30.), 2:0 (48.), 2:1 Berger, I. (72.), 2:2 Svoboda (85.), 2:3 Stepan (87.), 3:3 (89.)
Gelbe Karten: Weidlich (79.)
Schiedsrichter: Wilhelm, Thomas (Rotschau)
Zuschauer: 40

14. Spieltag ( 06.12.2008 )

SV Eintracht Auerbach - VfB Lengenfeld 0:1(0:0)

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Am ersten Spieltag der Rückrunde kam es zum Duell mit dem VfB Lengenfeld. Zum ersten Mal in dieser Saison mußten wir wieder auf den Diesterwegplatz ausweichen, der unter der Woche endlich abgetaut war.
Unser Team wollte sich unbedingt für die unglückliche Niederlage vom ersten Spieltag revanchieren. Doch die erste Szene direkt nach Anpfiff besaß der Gast aus Lengenfeld. Der Anstoß wurde schnell auf der linken Seite nach vorne gespielt und der Abschluß gesucht. Jedoch ging der Schußversuch knapp am Kasten von Weidlich vorbei. Dies war sofort der erste Wachrüttler für unser Team. In den nächsten zehn Minuten konsolidierten sich dann beide Mannschaften erst einmal und versuchten den Ball sicher in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Richtig gefährlich wurde es dann in der 12. Spielminute vor dem Tor des VfB Lengenfeld. Stepan wurde auf dem linken Flügel von Ingo Berger angespielt und ging nach innen Richtung Sechzehnmeterraum. Dort angelangt, nahm er herrlich gleich zwei Gegenspieler aus und zog ab. Doch leider platzierte er den Ball zu genau und so klatschte sein Schuß aus 8 Metern nur an den Pfosten. Das hätte zwanghaft die Führung sein müssen. Dieses frühe Tor hätte dem Spiel sicherlich gut getan, denn so standen beide Teams beim Stand von 0:0 sehr tief und sehr sicher in der eigenen Defensive. Gefährliche Torszenen waren in der Folgezeit Mangelware. Erst in der 32. Minute gab es wieder einen Aufreger. Raspe spielte mit feinem Querpass Svoboda frei, der den Ball sicher im Kasten versenkte. Doch leider hatte der Linienrichter etwas zweifelhaft auf Abseits entschieden. Nur zwei Minuten später war es noch einmal Svoboda, der für Gefahr sorgte. Nach Anspiel von Spicka, zog der Stürmer aus 20m ab, verfehlte das Tor jedoch knapp.
Dies war auch gleichzeitig die letzte Szene der ersten Hälfte. Der Gast aus Lengenfeld konnte sich kaum gefährliche Torchancen erarbeiten. Nach Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern ein nahezu unverändertes Bild. Beide Defensivreihen standen gut und es gab kaum Torchancen. Was jedoch auffiel, war die wieder einmal zunehmend unfaire Spielweise des VfB, die nach gut einer Stunde in einem Platzverweis von Rudolph gipfelte. Dieser hatte nicht zum ersten Mal Blank mit einem üblen Tritt zugesetzt. Der Gast mußte nun in Unterzahl spielen. Doch wie es oftmals der Fall ist, konnten wir aus unserer Überzahl kein richtiges Kapital schlagen und waren irgendwie nicht mehr so druckvoll. Zu allem Überfluss gelang es dann auch noch Herzog die Gäste in Führung zu bringen. Er nutzte die einzige kleine Unachtsamkeit in unserer Abwehr, lies 3 Gegenspieler stehen und schob im Fünfmeterraum zur überraschenden Führung ein. Von diesem Rückstand kalt erwischt, wollten wir natürlich schnell den Ausgleich erzielen. Diesen hatten Svoboda eine Viertelstunde vor Schluß auch auf dem Fuß. Schön von Wilke im 16er angespielt, konnte er seinen Schuß aus 10m nicht im Kasten unterbringen. So mußten wir weiter anrennen. Die letzte dicke Chance hatte Silvio Blank. Nach einem Freistoß von Stepan, setzte er einen Kopfball aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei. Aber da die Lengenfelder Defensive, vor allem bei hohen Bällen sehr sicher stand und kaum etwas zu ließ, blieb es dann beim mehr als glücklichen Auswärtssieg für Lengenfeld. Wir vermochten es nicht, die halbstündige Überzahlsituation konstruktiv für uns zu nutzen und wenigstens einen Punkt mitzunehmen. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank (ab 83. Radtke), Spicka, Schwarz, Oelschlägel, Berger, I., Wilke, Wolfram, Stepan, Svoboda, Raspe
Tore: 0:1 Herzog (68.)
Gelbe Karten: Raspe (45.), Svoboda (62.)
Gelb-Rote Karten: Rudolph (60., VfB)
Schiedsrichter: Liderer, Dieter (Plauen)
Zuschauer: 40

12. Spieltag ( 16.11.2008 )

SV Grün-Weiß Wernesgrün - SV Eintracht Auerbach 2:2 (0:1)

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Im Duell mit seinem Ex-Team mußte Coach Eckstein mit seiner Mannschaft in Wernesgrün ran. Vor der Partie mußte er jedoch seine Abwehr umstellen, da Lindner verletzt ausfiel. Für ihr spielte Spicka erstmals auf der Liberoposition. Die erste Szene des leitete Stepan für unsere Farben ein. Seine scharfe Eingabe von der linken Seite verpasste Blank ganz knapp. Nur 5 Minuten später klappte es jedoch deutlich besser. Ex-Wernesgrüner Wolfram setzte sich auf der rechten Seite schön durch, flankte punktgenau auf den sich freigelaufenen Svoboda, der vor Wappler zum 0:1 einschieben kann. Der Gastgeber wurde damit eiskalt erwischt. Fast eine Dublette gab es dann 2 Spielminuten später. Diesmal brachte Wolfram einen Freistoß nach innen, den wieder Svoboda ins Tor köpfte. Doch leider entschied der Linienrichter auf Abseits. So blieb es also weiterhin bei der knappen Führung für unser Team. Der gastgebende SV war zu Beginn der Partie noch nicht wirklich im Spiel. Die erste richtige Torchance hatte in der 23. Minute Siska. Doch sein Kopfball ging am Kasten vorbei.
Richtig viel Pech hatte dann Wolfram nur 5 Minuten später. Erst rutschte er weg, berappelte sich dann aber schnell und zog aus gut 20m ab. Sein Ball klatschte satt an den Innenpfosten, sprang aber nicht ins Tor.
Hier hatte Wernesgrün wieder Glück nicht höher in Rückstand zu geraten. Nach gut einer halben Stunde kam Wernesgrün besser in Fahrt. Erst prüfte der gute Fassel Weidlich mit einem Schuß, den er stark parierte,
kurz darauf wurde er nach etwas Konfusion in unserer Abwehr im letzten Moment von Schwarz am Abschluß gehindert. Kurz vor der Pause hatten dann beide Teams noch einmal jeweils eine gute Schußchance. Erst prüfte Wolf Weidlich, direkt im Gegenzug zischte Wilkes Schuß ganz knapp am Kasten vorbei. So blieb es bis zum Pausenpfiff beim 0:1. Nach der Führung machten wir jedoch zu wenig und ließen Wernesgrün zu viel Raum zum Spielen. Dies wollten wir dann nach der Pause besser machen. Doch anfangs kam der Gastgeber wieder etwas besser zurecht. So hatte Mühlig die erste Dicke Chance in Hälfte 2.
Doch seine Abnahme ging über den Kasten von Weidlich. Nach gut einer Stunde mußte dann unser Keeper sein ganzes Können aufbieten. Einen Freistoß von Höhlig fälschte Schwarz ab, Weidlich konnte jedoch artistisch vor der Linie klären. Wernesgrün hätte zu diesem Zeitpunkt den Ausgleich verdient gehabt. In der 67. Minute wurde Wolf perfekt freigespielt, stand alleine vor Weidlich, der aber im 1 gegen 1 die Oberhand behielt. Direkt in die Drangphase der Gastgeber fing Blank einen Ball ab und spielte schnell Svoboda auf der rechten Seite an. Der schaute, und flankte punktgenau auf die linke Seite zu Stepan, der den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck versenkte. Wernesgrün drängte nun wütend auf den Anschluß. In der 76. Minute standen sie sich aber selbst im Weg. Einen Kopfball von Fassel klärte ein am Boden liegender Wernesgrüner für unsere Abwehr auf der Linie. 8 Minuten vor Schluß gab es dann eine Schrecksekunde für unser Team. Oelschlägel mußte verletzt raus. Und prompt konnte Wernesgrün die Verwirrung nutzen. Eine Ecke konnte Fassel per unhaltbaren Kopfball zum 1:2 Anschluß verwerten. Aber noch war nicht Schluß. In der 90. Minute entschied Schiri Hoyer auf Freistoß an der Strafraumgrenze. Da sahen einige das Unheil schon kommen. Und es kam auch so. Döhler hämmerte den Freistoß unhaltbar unter die Latte. Kurz danach war dann aber wirklich Schluß und das Spiel endete Remis. Wieder waren wir nur wenige Minuten von einem Dreier entfernt,
aber Wenesgrün nutzte eiskalt die sich ihnen gebotenen Möglichkeiten und behielten noch einen Last-Minute-Punkt im Bierdorf. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Spicka, Schwarz, Oelschlägel (ab 82. Berger, I.), Radtke, Wilke, Wolfram (ab 88. Winkler), Stepan, Svoboda, Kruber, B. (ab 77. Lehmann)
Tore: 0:1 Svoboda (8.), 0:2 Stepan (71.), 1:2 Fassel (85.), 2:2 Döhler (90.)
Gelbe Karten: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Hoyer, Manfred (Werda)
Zuschauer: 40

11. Spieltag ( 08.11.2008 )

SV Eintracht Auerbach - FC 08 Dorfstadt 0:2 (0:0)

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Am 11. Spieltag kam es zum ewigen Prestigeduell mit dem FC 08 Dorfstadt. Für beide Teams ist dies aufgrund der großen Rivalität eine der wichtigsten Partien der Saison. Wahrscheinlich aus diesem Grund begann das Spiel sehr verhalten und war von großer taktischer Disziplin geprägt. Beide Teams standen erst einmal sicher in der eigenen Defensive. Die ersten Akzente setzte zweimal Blank über seine rechte Seite. Doch beide Male verpasste er den entscheidenden Pass in die Mitte auf die mitgelaufenen Kollegen zu spielen. So verpufften zwei aussichtsreiche Chancen. Diese hatte dann Stepan in der 12. Minute. Seinen gut getretenen Freistoß, parierte Fischer im Dorfstädter Kasten großartig. Stepan war der auffälligste Akteur in der Anfangsviertelstunde. In den Folgeminuten erarbeitete er sich zwei sehr gute Schußmöglichkeiten. Doch beide Male fand er in Fischer seinen Meister. Mit etwas mehr Konsequenz und Genauigkeit wäre zu diesem Zeitpunkt eine Führung durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Nach etwas mehr als einer gespielten halben Stunde hatte Blank eine gute Chance, doch sein Kopfball ging über den Kasten. Die erste richtige,
aber dann auch dicke Chance hatten die Gäste dann in der 36. Spielminute. Die erste kleine Unstimmigkeit in unserer Defensive nützte Prümnov aus, geht durch bis in den 16er und setzt den Ball ans Lattenkreuz.
Da hatten wir großes Glück gehabt, nicht in Rückstande geraten zu sein. Doch dies blieb auch die einzige gefährliche Szene der Gäste aus Dorfstadt, die in Hälfte eins keinesfalls wie ein Spitzenteam der Kreisliga auftraten. Doch leider konnten wir dieses nicht nutzten und entwickelten zu wenig Druck nach vorne,
vor allem als Svoboda in der 30. Minute verletztungsbedingt ausgewechselt werden mußte. So ging es also torlos in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff setzte sich das vorsichtige Spiel beider Mannschaften fort. Beide scheuten es volles Risiko zu gehen und ihre sichere Abwehrhaltung aufzugeben. Doch ab der 55. Minute kam Dorfstadt dann doch etwas besser ins Spiel. Ein Gästeangreifer wurde steil in die Gasse geschickt, Weidlich konnte aber großartig im 1 gegen 1 klären. 5 Minuten später gab es dann Freistoß für den FC. Den hohen Ball setzte Prümnov in der Mitte knapp über den Kasten. Nach 10 Minuten Leerlauf hatte dann Kruber die Führung auf dem Kopf. Seine Ablage nach einem Wolframfreistoß war aber wieder sichere Beute von FC-Keeper Fischer. Direkt anschließend sahen die Zuschauer dann die bis dato besten Chancen der zweiten Halbzeit und dies jeweils durch einen direkten Freistoß. Erst landete der Ball am Außenpfosten und im zweiten Versuch auf der Latte. Doch in beiden Fällen wäre Keeper Weidlich im Notfall auch auf dem Posten gewesen. Als 80 Minuten gespielt waren, hatten sich eigentlich alle Beteiligten mit einem Remis abgefunden.
Doch plötzlich war der Ball im Tor. Schwarz hatte eine harmlose Flanke ins eigene Tor buchsiert.
Dieses Eigentor stellte plötzlich das ganze Spiel auf den Kopf. Wir mußten nun alles nach vorne werfen.
Und beinahe wäre uns auch der Ausgleich gelungen. Oelschlägel hatte einen langen Freistoß in den Strafraum geschlagen, wo dieser über Umwege und einen Querschläger von Rannacher zum überraschten Blank kommt, der den Ball aber nicht an Fischer vorbeibekommt. Wie man seine Chance eiskalt nutzt machte uns dann Dorfstadt vor. Prümnov wurde im Strafraum freigespielt und schob den Ball sicher am chancenlosen Weidlich vorbei ins Tor. Dies war die Entscheidung in dieser Partie. Als Fischer dann auch die letzte Möglichkeit nach einer Ecke von Schneider zu Nichte machte, war endgültig klar, daß wir an diesem Tag den Platz als Verlierer verlassen würden. Leider waren wir nicht in der Lage das bei weitem nicht überzeugende Spiel der Gäste auszunutzen und spielten ihnen mit einer schwachen zweiten Hälfte und dem Eigentor in die Karten. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Lindner (ab 61. Wilke, R.), Oelschlägel, Schwarz, Berger, I., Schneider, Spicka, Stepan (ab 81. Radtke), Wolfram, Svoboda (ab 30. Kruber, B.)
Tore: 0:1 Schwarz (ET, 79.), 0:2 Prümnov (86.)
Gelbe Karten: Lindner (54.), Kruber, B. (66.), Spicka (83.)
Schiedsrichter: Wehner, Andreas (Wernesgrün)
Zuschauer: 100

10. Spieltag ( 01.11.2008 )

FC Grünbach - SV Eintracht Auerbach 3:3 (1:2)

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Ein wahres Kampfspiel stand am 10. Spieltag in Grünbach an. Auf tiefem Platz sollte sich eine wahre Schlammschlacht entwickeln, die schlußendlich nicht nur durch die Spieler bestimmt wurde. Denkbar ungünstig begann sie jedoch für unsere Farben. Nach gespielten 5 Minuten konnte Mario Radtke einen scharf nach innen geschlagenen Ball nur nicht richtig klären und das Leder landete im eigenen Kasten. Dies war der denkbar ungünstigste Start in diese Partie. Jedoch ließen wir uns von diesem Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen und hatten 4 Minuten später unsere erste, dicke Möglichkeit. Nach einem Freistoß von Stepan,
landete der Ball bei Kruber. Seinen Schuß kann Josifko im Grünbacher Tor zur Ecke klären. Das Grün wurde nun von Minute zu Minute schwerer bespielbar. Die nächste Chance im Spiel hatte Ebersbach für die Gäste. Seine Gute Einzelleistung entschärfte Weidlich jedoch stark. Die nächste Torszene in diesem Spiel führte dann zum Ausgleich für unsere Farben. Berger schickte Stepan auf der linken Seite. Seine genaue Flanke verwandelte Kruber im Fünfmeterraum ganz stark zum Ausgleich. Nun waren wir klar am Drücker und erarbeiteten uns nun immer mehr Chancen. Die nächste besaß wieder der agile Kruber. Wieder von Stepan eingesetzt, zieht er aus spitzem Winkel ab. Doch diesmal kann Josifko zur Ecke klären. Aber nur eine Minute später war er dann machtlos. Wieder war der Vorlagengeber Stepan, der Svoboda auf der linken Seite schickte. Dieser geht in den 16er, versetzt seinen Gegenspieler und versenkt den Ball trocken zur Führung ins kurze Eck. Das Spiel war gedreht. Wir drängten nun weiter in Richtung Tor der Gastgeber. Nach einem Freistoß von Berger, nahm Wolfram einen Abpraller direkt, verfehlte das Tor jedoch knapp. Da dies die letzte Chance der ersten Hälfte war, ging es mit einer verdienten, wenn auch knappen Führung in die Kabinen. Direkt nach Wiederanpfiff in der 46. Minute gab es dann einen großen Aufreger. Als Lindner im 16er klar den Ball spielte, hob der Linienrichter plötzlich die Fahne. Es gab zur Überraschung Aller plötzlich Elfmeter,
ein klare Fehlentscheidung. Frank nahm dieses Geschenk natürlich gerne an und besorgte den Ausgleich.
Von diesem Treffer beflügelt, kam der Gastgeber in Hälfte zwei besser ins Spiel und bestimmte das Spielgeschehen. Wir spielten nun nicht mehr so zielstrebig nach vorne, standen in der Defensive jedoch meist sicher. So gab es in der Folgezeit nicht so viel klare Tormöglichkeiten, da dies auch die Platzverhältnisse immer weniger zuließen. Eine dieser wenigen Möglichkeiten besaß Wolfram. Nach Anspiel von Kruber, ging sein Schuß jedoch über den Kasten. Auf der Gegenseite war es Dobos, der sich einmal in Szene setzen konnte, jedoch ging auch sein Kopfball über das Tor von Weidlich. In der Folgezeit sahen die Fans wieder viel Kampf, bevor sich Blank einmal aufmachte und per Doppelpass Kruber einsetzte, dessen Schuß aber ebenfalls nicht sein Ziel findet. In der Folgezeit stand dann immer mehr das Unparteiigengespann im Mittelpunkt.
Unter anderem wurde ein Pass auf den völlig freien Stepan, der alleine aufs Tor hätte zugehen können,
aufgrund von vermeintlichen Abseits abgepfiffen. Der Höhepunkt ereignete sich dann in einer dramatischen Schlußphase. In der 87. Minute wurde nach einem Freistoß Dobos in klarster Abseitsposition angespielt und markierte das 3:2 für die Gastgeber. Der gut stehende Linienrichter konnte diese Situation eigentlich nicht übersehen. Nur eine Minute später drang Stepan in den Strafraum der Gäste, wo ein Abwehrspieler den Ball klar mit der Hand spielte. Aber diesmal blieb die Pfeife stumm. Diese ertönte dann plötzlich doch. Es gab Freistoß, 18 Meter vorm Kasten. Stepan legte sich den Ball zurecht und verwandelte sehenswert. Wenigstens stand ein Punkt zu Buche. Beinahe wäre es sogar noch mehr geworden. Der eingewechselte Wilke nahm eine Flanke von Svoboda direkt ab. Der Ball wäre unhaltbar ins Tor gegangen, wenn ja wenn der eigene Mitspieler Blank nicht auf der Linie für Grünbach geklärt hätte. So blieb es beim Remis, welches jedoch einen sehr fahden Beigeschmack besitzt. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Lindner, Berger, I. (ab 79. Oelschlägel), Schwarz, Radtke, Spicka, Stepan, Wolfram, Svoboda, Kruber, B. (ab 86. Wilke, R.)
Tore: 1:0 Radtke (ET, 5.), 1:1 Kruber, B. (26.), 1:2 Svoboda (34.), 2:2 Frank (FE, 46.), 3:2 Dobos (87.),
3:3 Stepan (89.)
Gelbe Karten: Spicka (30.), Schwarz (47.), Wolfram (79.)
Schiedsrichter: Wunderlich, Stefan (Falkenstein)
Zuschauer: 30

9. Spieltag ( 25.10.2008 )

SV Eintracht Auerbach - Reichebacher FC II 2:1 (1:0)

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Im zweiten Heimspiel in Folge wollte die Truppe von Coach Eckstein die Vorwochenniederlage gegen den FSV Treuen wieder wett machen. Doch mit dem Reichenbacher FC II wartete ein ähnlich großes Kaliber auf unsere Mannschaft. Coach Eckstein stellte sein Team auf einigen Position um und brachte auch erstmals Bernd Kruber von Anfang an. Die erste Chance des Spiels besaßen aber die Gäste aus Reichenbach. Wolfs Schuß zwang Weidlich in der 6. Minute zu einer starken Parade. Wir benötigten für unsere erste Möglichkeit eine Viertelstunde. Svoboda, von Spicka eingesetzt, ging Richtung Tor des RFC und zog ab. Sein Schuß wurde aber vom guten Keeper entschärft. Doch jetzt wurden wir deutlich aktiver und spielten nun mutiger nach vorn, was auch prompt belohnt wurde. Nur 2 Minuten später brachten wir einen Konter schnell nach vorne. Stepan setzte wunderbar den startenden Svoboda ein, der den Ball unhaltbar ins lange Eck versenkte. Nur 3 Minuten später hatten wir gleich die nächste dicke Chance. Wolfram spielte schön Bernd Kruber frei, der mit seinem platzierten Schuß jedoch am starken Keeper scheiterte. Danach bemerkten dann auch die Gäste aus Reichenbach, daß sie mehr machen mußten um in die Partie zurückzukommen. Und beinahe wäre es ihnen auch gelungen. Nach einer halben Stunde kam der RFC über die linke Seite. Die scharfe Flanke nach innen verpasste ein Angreifer am langen Pfosten nur knapp. 5 Minuten vor der Pause sahen die Zuschauer dann die größte Möglichkeit der Gäste. Wolf setzte Kürchner in der Mitte ein, der ziemlich frei vor Weidlich den Ball aus 10m am Tor vorbeischob. In dieser Situation hatten wir viel Dusel und hätten uns über den Ausgleich nicht beschweren dürfen. Dies war jedoch die letzte Szene in einer ausgeglichenen ersten Hälfte, in der wir mit einem Quentchen mehr Konsequenz hätten spielen müssen, um vielleicht schon entscheidender in Front zu liegen. Zur zweiten Hälfte mußte Schneider in der Kabine bleiben, nachdem er einen Stoß in die Rippen vom nicklich spielenden Kürchner bekommen hatte. Die erste Szene nach Wiederanpfiff besaß dann analog zur ersten Hälfte wieder der RFC, der mit viel Dampf aus der Kabine kam. Wieder zog Wolf ab. Doch sein Schuß ging knapp über den Kasten. Dieser Marcel Wolf war immer wieder größter Unruheherd in unserer Defensive. Nur 5 Minuten später zwang er Weidlich wieder zu einer Glanzparade. Der Nachschuß von Kürchner ging dann am Kasten vorbei. Wir mußten nun wieder mehr tuhen, um den RFC nicht die Oberhand zu gewähren. Nach einer gespielten Stunde hätte Svoboda eigentlich dann das 2:0 machen müssen. Er fing einen verunglückten Abstoß ab und hatte freie Fahrt Richtung Tor. Doch er entschied sich für einen Schuß, der jedoch knapp über den Kasten ging. Leider traf er hier die falsche Entscheidung. Quasi seinen Fehler wieder gut machte er aber nur kurz später in der 65. Spielminute. Spicka setzte mit einer genauen Flanke den langen Stürmer präzise auf der rechten Seite ein. Er schaute und setzte mit einer maßgenauen Flanke Sturmkollege Kruber ein, der den Ball stark über den Keeper zum 2:0 ins Tor lupfte. Doch die Freude über die vermeintliche Entscheidung währte nur kurz. Eine Unstimmigkeit in unserer Abwehr, nutzte der beste RFC´ler Wolf zum Anschluß. Eine starke Einzelleistung schloß er mit einem platzierten Schuß in die lange Ecke ab. Weidlich war hier ohne Chance gewesen. Doch diesmal ließen wir uns von diesem Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen und zogen unser Spiel weiter durch. Außer einem Schuß besaß der RFC bis zur Schlußphase keine zwingenden Chancen. In dieser hätten wir das Spiel jedoch entscheiden müssen. Einmal Stepan sowie Raspe ließen jedoch gute Chancen liegen. Und da auch ein Tor von Svoboda aufgrund von vermeintlichem Abseits keine Anerkennung fand, blieb es am Ende beim verdienten Heimsieg für unser Team gegen einen absolut ebenbürtigen Reichenbacher FC II. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Lindner, Berger, I. (ab 63. Radtke), Schneider (ab 46. Oelschlägel), Schwarz, Spicka, Wolfram, Stepan, Svoboda, Kruber, B. ( ab 82. Raspe)
Tore: 1:0 Svoboda (17.), 2:0 Kruber, B. (65.), 2:1 Wolf (67.)
Gelbe Karten: Schwarz (48.), Wolfram (73.)
Schiedsrichter: Zimmerling, Rainer (Treuen)
Zuschauer: 50

8. Spieltag ( 18.10.2008 )

SV Eintracht Auerbach - FSV Treuen 0:2 (0:2)

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Nach dem Vorwochensieg in Falkenstein, wollten wir unsere Außenseiterchance nutzen und auch gegen den FSV Treuen schöpfen. Coach Eckstein konnte nahezu aus dem Vollen schöpfen und rechnete sich durchaus etwas aus. Doch die Gäste aus Treuen machten von Beginn des Spiels an klar, wer der Herr auf dem Platz ist. Es ging sofort ohne lange Abtastphase los. Immer wieder zog der FSV ihr gewohntes Spiel, welches auf Meyer zugeschnitten ist, auf. Doch zu Beginn haperte es noch an der nötigen Genauigkeit. Die erste Chance des Spiels besaßen dann auch die Gäste. Einen Schuß von Schaller fälschte Libero Lindner knapp neben den Kasten ab. Hier wäre Weidlich ohne Abwehrmöglichkeit gewesen. Doch richtig prickelnde Torraumszenen konnten beide Mannschaften in der ersten halben Stunde nicht wirklich produzieren. Nach gut einer Viertelsunde konnte sich Meyer auf treuner Seite einmal in Szene bringen, doch sein Flugkopfball landete genau in den Armen von Keeper Weidlich. Treuen stand sehr kompakt und robust und wir fanden kaum ein Mittel die Defensive um Libero Hörning einmal in Verlegenheit zu bringen. Dies gelang zu diesem Zeitpunkt recht überrascht nach gut einer halben Stunde dem FSV Treuen. Wieder einmal wurde ein Angriff über ihre linke Angriffsseite nach vorne getragen. Meyer wurde in der Mitte schön angespielt, legte den Ball prima quer in die Mitte auf Schaller, der frei vorm Tor einschieben konnte. In dieser Szene waren wir das erste Mal etwas unkonzentriert, was die Gäste eiskalt zur Führung nutzten. Aber auch nach dem Rückstand gelang es uns nicht Treuen ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Wir besaßen bis zu diesem Zeitpunkt keine wirkliche Torchance. 5 Minuten vor Ende der ersten Hälfte kam es dann noch dicker. Schiri Reinhold pfiff einen etwas diskussionswürdigen Freistoß gut 18m vor unserem Tor. Hörning legte sich den Ball zurecht und schlug ihn direkt durch unsere Mauer hinein ins Tor. Von außen sah dieser Treffer etwas seltsam aus.
Aber nichtsdestotrotz lagen wir nun mit 2 Treffern im Hintertreffen. Kurz darauf mußte Weidlich sogar noch einen höheren Rückstand verhindern. Zweimal konnte er einen Schuß prächtig parieren. So ging es leistungsgerecht mit 0:2 in die Kabinen. Die erste Szene nach der Pause besaßen wieder die Gäste.
Ein direkter Freistoß klatschte auf die Latte. Insgesamt änderte sich in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte am Spiel nichts. Wir bissen uns ein ums andere Mal die Zähne an der sicheren Defensive der Gäste aus.
Doch nach einer gespielten Stunde gelang es uns einmal mehr Druck auf das Tor von Spitzner zu entfachen.
Die hochkarätigste Chance in dieser Phase besaß Blank. Oelschlägel hatte Stepan auf rechts eingesetzt,
der die Kugel genau nach innen brachte, wo eben Blank aus 5m am heraus geeilten Spitzner scheiterte.
Das hätte eigentlich der Anschluß sein müssen. Doch leider schafften wir es nicht, die seltenen Unachtsamkeiten des FSV zu nutzen. Und so war es Treuen, die in der Schlußphase die Partie wieder übernahmen und immer wieder unsere nun offener Abwehr versuchten auszukontern. Meistens waren die schnellen Schaller und Heine an diesen Situationen beteiligt. Doch entweder half noch einmal die Latte, oder der sichere Weidlich war auf dem Posten und entschärfte die Situationen. So wie auch kurz vor Schluß gegen den nach starker Einzelleistung vorm ihm auftauchenden Löschner. Wolfram prüfte danach noch einmal Spitzner per Fernschuß, bevor Schiri Reinhold die Partie abpfiff. Treuen nahm die 3 Punkte absolut verdient mit nach Hause, da sie uns kaum Chancen zuließen und wir auch nicht die nötige Durchschlagskraft besaßen,
um sie ernsthaft in Gefahr zu bringen. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Lindner, Oelschlägel (ab 67. Kruber, M.), Radtke, Berger, I. (ab 69. Kruber, B.), Spicka, Wolfram, Raspe (ab 46. Schwarz), Svoboda, Stepan
Tore: 0:1 Schaller (29.), 0:2 Hörning (39.)
Gelbe Karten: Spicka (74.), Weidlich (85.)
Schiedsrichter: Reinhold, Bernd (Reichenbach)
Zuschauer: 80

7. Spieltag ( 11.10.2008 )

SpVgg. Falkenstein - SV Eintracht Auerbach 0:3 (0:2)

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Am Samstag kam es bei schönstem Herbstwetter in Falkenstein zum Duell der letztjährigen Aufsteiger. Unser Team war auf Wiedergutmachung bedacht und wollte sich für die derbe Niederlage letzte Woche gegen Reuth rehabilitieren. Dies gelang jedoch in der ersten Viertelstunde nicht wirklich. Wir kontrollierten zwar den Ball in unseren Reihen, es fehlte jedoch an Druck und Genauigkeit in unserem Spiel. Der Gastgeber seinerseits hatte noch vorne auch nicht viel zu bieten. Dennoch besaßen sie in der 17. Spielminute die erste Chance der Partie. Apfelstädt wurde von der rechten Seite bedient und zog ab. Rückkehrer Weidlich im Kasten war jedoch auf dem Posten. Durch diese Aktion aufgeweckt, spielten wir nun endlich druckvoller nach vorne. Die erste gute Möglichkeit besaß Wolfram in der 21. Minute. Auf der linken Seite tanzte er seinen Gegenspieler aus und zog ab. Aber auch SpVgg.-Keeper Heller war auf dem Posten. Nur wenig später war es dann Spicka der sich versuchte. Nach Anspiel von Radtke, verfehlte sein Schuß aus knapp 25m nur knapp das Ziel. Noch enger ging es nur 2 Minuten später zu. Eine scharfe Eingabe von Radtke verpasste Svoboda nur ganz knapp.
Heller wäre da chancenlos gewesen. Aber wiederum nur 2 Minuten später wurden die deutlich größeren Bemühungen unserer Mannschaft endlich belohnt. Eine Bergerecke kam über Umwege zu Spicka, der den Ball aus gut 16m unhaltbar im Kasten versenkte. Nun konnten wir etwas befreiter aufspielen und hatten nur immer mehr gute Möglichkeiten. Bei einem Konter schickte Stepan Svoboda, der sah das Keeper Heller zu weit vorm Tor stand, seinen Schuß aber nur um Zentimeter am Kasten vorbeisetzte. Doch in der 41. Minute war es dann soweit. Svoboda schickte Blank wunderschön in den 16er. Dieser passte punktgenau quer auf Stepan, der seinen Gegenspieler aussteigen ließ und routiniert zum 0:2 einschob. Noch vor der Pause hätte es dann 0:3 lauten müssen. Svoboda nutzte einen Fehler von Kubik aus, lupfte den Ball über den herausgelaufenen Heller, aber auch leider ganz knapp über den Kasten. So ging es dennoch mit einer verdienten Führung für unser Team in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Wir drängten auf das nächste Tor. Von Falkenstein kam in der Offensive ziemlich wenig. In der 50. Minute hätte Wolfram zwingend das 0:3 erzielen müssen. Er wurde von Spicka wunderbar in den Strafraum geschickt, scheiterte mit seinem Schuß jedoch an Heller. Doch er bekam den Abpraller, lupfte den Ball aber aus 5m über den Kasten. Falkenstein sah sich nun immer mehr in die Defensive gedrückt. Svoboda scheiterte kurz später mit seiner Freistoßabnahme am wieder starken Heller. Direkt in der nächsten Szene schwächte sich der Gastgeber dann selbst. Der bereits verwarnte Ex-Eintrachtlibero Kubik sah die Ampelkarte. Doch damit kamen wir anfangs nicht so gut zurecht. Falkenstein besaß wenig später seine beste Chance des Spiels. Einen Freistoß verlängerte Pfistner in die Mitte, wo Boettcher plötzlich völlig frei stand, jedoch konnten Weidlich und Schwarz mit vereinten Kräften. Eine Viertelstunde vor Schluß fiel dann die endgültige Entscheidung. In einer Kontersituation setzte Raspe blitzschnell Svoboda auf der rechten Seite ein. Dieser kann unbedrängt aufs Tor zu gehen erzielt routiniert das 0:3. Gut 5 Minuten vor Schluß sah sich Weidlich nochmals mit einer Falkensteiner Freistoßchance konfrontiert. Boettcher setzte den Ball auf die Latte. Jedoch wäre Weidlich im bedrohten Eck gewesen. 2 Minuten vor Schluß vergaßen wir es dann nochmals eine 100&ige Torchance zu nutzen. Raspe spielte sich auf rechts frei und zog ab. Sein platzierter Schuß klatschte an den Pfosten.
Stepan schnappte sich gedankenschnell den Abpraller, scheiterte aber ebenfalls aus Nahdistanz. Kurz darauf pfiff der sehr gut leitende Schiedsrichter Schädlich die Partie ab. Die Wiedergutmachung für die Vorwoche war gelungen, auch wenn der Sieg hätte um ein, zwei Treffer höher ausfallen können. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Blank, Lindner (ab 66. Raspe), Berger, I., Oelschlägel, Schwarz, Spicka, Radtke, Wolfram, Scoboda, Stepan
Tore: 0:1 Spicka (30.), 0:2 Stepan (41.), 0:3 Svoboda (76.)
Gelbe Karten: Blank (79.)
Schiedsrichter: Schädlich, Markus (Auerbach)
Zuschauer: 40

6. Spiletag ( 04.10.2008 )

SV Eintracht Auerbach - SG 1880 Reuth 0:4 (0:1)

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Nach der knappen Vorwochenniederlage in Irfersgrün, wollte man gegen die SG Reuth wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Coach Eckstein hatte wieder fast alle Mann an Board. Das Spiel begann auch sehr vielversprechend. Nach 120 Sekunden schickte Stepan, Svoboda auf der linken Seite. Der lange Stürmer umspielte seinen Gegenspieler und zog aus spitzem Winkel ab. Doch leider klatschte sein Ball nur an den Pfosten. Nur wenige Augenblicke war die Chance für den Angreifer noch deutlich größer. Wieder von Stepan bedient, köpfte er völlig freistehend genau in die Arme des Keepers. Solche Bälle hatte er in den letzten Wochen sicher verwandelt. Nach 8 Minuten hatte Wolfram dann die nächste Möglichkeit. Seine Direktabnahme fand aber ebenfalls nicht den Weg ins Tor. Die Gäste wurden nach gut einer Viertelstunde auch etwas aktiver. Bei zwei Standardsituationen, verpassten die Angreifer jedoch jeweils die Kugel. Sie verstanden es nun ebenfalls ihr Spiel immer mehr zu etablieren. Das heißt, sicher zu stehen und immer wieder auf Konter zu setzen. Dadurch verflachte das Spiel Mitte der ersten Hälfte zunehmend. Leider fehlte an diesem Tag auch das letzte Quäntchen Genauigkeit und Entschlossenheit um die Reuther Defensive mehr unter Druck zu setzten. Einzig Svoboda zeichnete sich immer wieder einmal für eine gefährliche Aktion verantwortlich.
Doch auch ihm fehlte es am nötigen Fortune. Sowohl ein platzierter Schuß und ein Kopfball in Minute 25 und 35, verfehlten den Kasten jeweils knapp. Reuth schaute sich unser Spiel weitestgehend an, um dann kurz vor der Pause eiskalt zuzuschlagen. 4 Minuten vor der Pause wurde der agile Rechtsaußen geschickt und bediente am langen Pfosten Mittlacher. Dessen verunglückte Direktabnahme drückte Wetzig in der Mitte aus 3m über die Linie. Strangfeld, der Weidlich im Kasten vertrat, war völlig chancenlos in dieser Situation. Die Gäste bekamen beflügelt durch diesen Treffer plötzlich Lust an der Offensive. Kurz vor Pausenpfiff besaßen sie noch zwei gute Einschußmöglichkeiten, die Strangfeld jedoch entschärfen konnte. So ging es dann mit der Führung für die Gäste in die Kabinen. Die Ansprache des sichtlich angefressenen Coaches Eckstein war sehr kurz ausgefallen. Als die 2. Halbzeit wenige Minuten alt war jubelten die Eintrachtfans. Eine Stepanecke brachte Svoboda über die Linie. Jedoch entschied Schiri Wilhelm auf Handspiel und gab den Treffer nicht. Anstatt des Ausgleichs fiel nur 5 Minuten später der Treffer auf der anderen Seite. Dust wurde auf der linken Seite geschickt und ging Richtung Strafraum. Zwei Gegenspieler vermochten es nicht ihm nicht den Ball abzunehmen und so konnte er in der Mitte Mittlacher bedienen, der zum 0:2 einschieben konnte. Doch wir gaben uns auch nach diesem neuerlichen Rückschlag nicht geschlagen. Nur 2 Minuten später war es wieder einmal Svoboda, der für Gefahr sorgte. Jedoch wurde sein Kopfball noch von der Linie gekratzt. Auch den Nachschuß konnte die Reuther Abwehr aus der Gefahrenzone bringen. Auch in der Folgezeit versuchten wir alles um noch einmal ranzukommen. Doch es gibt Tage an denen einfach nichts gelingen will. Und so fanden auch die Schußversuche von Spicka und Wolfram nicht ihr Ziel. Und so zeigte uns Reuth noch einmal wie man seine Torchancen optimal ausnützt. Wieder wird Dust auf der linken Seite geschickt, bringt den Ball maßgeschneidert für den freistehenden Wetzig nach innen, der ihn im Winkel unterbringt. Doch damit war immer noch nicht genug. Der sehr starke Andreas Dust krönte seine Leistung mit dem Treffer zum 0:4 in der 81. Minute. Nach Ballverlust im Mittelfeld wurde er geschickt und vollendete routiniert. Anstatt des zweiten Heimsieges, setzte es eine empfindliche Niederlage gegen eine abgezockte Reuther Mannschaft, die an diesem Tage zu Recht die 3 Punkte mit nach Hause nahm. (har)

Aufstellung: Strangfeld, Blank (K, ab 77. Lehmann), Schneider, Oelschlägel, Schwarz, Radtke, Spicka, Wolfram, Stepan, Svoboda, Raspe (ab 60. Berger, I.)
Tore: 0:1 Wetzig (41.), 0:2 Mittlacher (55.), 0:3 Wetzig (75.), 0:4 Dust (81.)
Gelbe Karten: Svoboda (48.)
Schiedsrichter: Wilhelm, Thomas (Rotschau)
Zuschauer: 40

5. Spieltag ( 28.09.2008 )

BSV Irfersgrün - SV Eintracht Auerbach 4:3 (2:2)

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Bei schönstem Spätsommerwetter lud der ungeschlagene Tabellenführer zum Spitzenpiel erster gegen vierter. Coach Eckstein mußte sein Team etwas umbauen, dennoch ging es gleich richtig flott los. Svoboda schickte Stepan in den Strafraum, dessen Schuß aber zur Ecke geklärt wurde. Die nächste Strafraumszene fand dann 3 Minuten später statt. Stepan nahm einen Einwurf von Berger an, leitete den Ball genau in den Lauf von Svoboda, der im 16er seinen Gegenspieler vernaschte und zum 0:1 einnetzte. Irfersgrün fand in den ersten 15 Minuten noch nicht richtig zu ihrem Spiel. Dennoch fiel genau nach dieser Spielzeit der Ausgleich. Bei einer Ecke stehen wir etwas uninspiriert, am langen Pfosten wird der Ball gut auf einen nachrückenden Spieler abgelegt, der trocken aus 18m ins untere Eck trifft. Das Spiel wurde jetzt immer besser, mit Chancen auf beiden Seiten. Die nächsten hatten Wolfram und Kruber. Erst geht die Direktabnahme des Ex-Wernesgrüners knapp drüber, dann verpasst eben Kruber einen Eckball nur denkbar knapp. Nach 26 Minuten hatten dann die Hausherren eine Doppelchance um die Führung zu erzielen. Zwei mal scheiterte jeweils Rosenkranz knapp. Direkt im Gegenzug zeigt es dann Blank den BSV-Angreifern wie man Tore schießt. Nach einem Abwehrschnitzer schnappte er sich gedankenschnell den Ball, ging auf rechts durch in den Strafraum,
tanzte seinen Gegenspieler aus und schob routiniert zur erneuten Führung ein. Aber leider hielt die Führung wieder nur gut 10 Minuten. Der BSV spielte ihren Rechtsaußen gut frei, seine Flanke nach innen erreichte Stuckenbrock, der bei einem Presschlag mit Oelschlägel zu Boden ging. Der Schiri zeigte nicht ganz unberechtigt auf den Punkt. Den Elfmeter verwandelte Heyn sicher zum Ausgleich. In den letzten 5 Minuten vor der Pause machte der BSV noch einmal richtig Druck. Erst streicht ein Kopfball nach einer Ecke knapp über die Latte, kurz darauf muß Weidlich im eins gegen eins gegen Heyn klären. Doch ein Tor fiel zum Glück nicht mehr und so ging es leistungsgerecht Remis in die Kabinen. Jedoch schienen wir in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff noch in diesen geblieben zu sein. Denn wir verschliefen sie völlig. Erst ging ein Schuß ganz knapp vorbei und nur wenige Momente später waren sind Lindner, Oelschlägel und Weidlich nicht einig. Dies nutze Heyn gedankenschnell, kam an den Ball und schob diesen an allen vorbei ins Tor. Dieses Gegentor war absolut unnötig und spielte den Gastgebern in die Hände, die ihr Spiel jetzt noch besser aufziehen konnten. Ab der 56. Minute wurde das Spiel dann wieder richtig turbulent. Erst köpfte ein Abwehrmann des BSV einen Wolframfreistoß fast ins eigene Tor, nur wenig später half bei einem strammen Schuß, Weidlich der Pfosten. Nichts zu machen war für ihn dann aber 2 Minuten später. Einen kurz ausgeführten Freistoß, lupfte der Irfersgrüner Schütze wunderschön ins lange Eck. Aber die erneute Antwort dauerte nur 6 Minuten. Nach einem Freistoß von Wolfram kommt Berger an den Ball und kann im Zweikampf mit seinem Gegenspieler den Ball irgendwie über die Linie drücken. Nun schien doch noch ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen. Doch Irfersgrün blieb weiterhin jederzeit gefährlich. 12 Minuten vor Schluß mußte Weidlich noch einmal stark klären. In der 83. Minute hätte es dann eigentlich Strafstoß für uns geben müßen. Wolfram wird im 16er klar gefoult, jedoch blieb die Pfeife stumm. Wir starteten nochmal eine Schlußoffensive. Dabei scheitert Svoboda einmal per Kopfball und per Flachschuß zweimal sehr knapp. Die letzte große Chance besaß kurz vor Ultimo Blank. Bei einem Konter wurde er von Stepan bedient, scheiterte mit seinem Schuß jedoch denkbar knapp.
Da ein Freistoß des BSV nur noch einmal an den Pfosten klatschte, blieb es beim knappen 4:3 Sieg für den Tabellenführer. Leider wurde die klasse Moral und kämpferische Leistung des Teams nicht mit einem Punkt belohnt. (har)

Aufstellung: Weidlich (K) , Blank, Lindner, Oelschlägel, Radtke, Berger, I., Kruber, M., Wolfram, Stepan, Raspe, Svoboda
Tore: 0:1 Svoboda (5.), 1:1, 4:2 Mengel (15., 59.), 1:2 Blank (28.), 2:2, 3:2 Heyn (37. FE, 47.), 4:3 Berger, I. (64.)
Gelbe Karten: Berger, I. (13.)
Schiedsrichter: Wunderlich, Stefan (Reumtengrün)
Zuschauer: 100

4. Spieltag ( 20.09.2008 )

SV Eintracht Auerbach - SV Coschütz 4:2 (1:1)

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Zum 2. Heimspiel der Saison war der SV Coschütz zu Gast. Diese hatten am letzten Spieltag ihren ersten Saisonerfolg gegen Falkenstein gefeiert und wollten natürlich daran anknüpfen. Coach Eckstein mußte erneut verletzungsbedingt die Abwehr umbauen. Doch davon sollte man im Laufe des Spiels nicht soviel merken. Blank, der wieder auf der rechten Außenbahn spielte, hatte bereits in der 3. Minute die erste Chance des Spiels. Genau von Wolfram angepasst, scheiterte er mit seinem Schuß am stark parierenden Niemand im Coschützer Kasten. Bereits 5 Minuten später mußte dieser schon wieder sein ganzes Können aufwenden um den platzierten Schuß von Svoboda zur Ecke zu klären. Vom Gast war bis dahin nichts zu sehen.
Dies änderte sich aber schlagartig nach einer gespielten Viertelstunde. Wolfram und Spicka verloren im Mittelfeld den Ball, Coschütz brachte den Ball zielstrebig in den 16er zu Schmiedl, der Weidlich aus 5 Metern keine Chance ließ. Wir zeigten uns von dem Rückstand jedoch nicht geschockt und hatten nur 4 Minuten später eine passende Antwort parat. Stepan brachte einen Freistoß von der linken Seite vors Tor, Blank spritzte hinein und drückte den Ball aus 3 Metern über die Linie. Nun begann eine starke Phase unserer Mannschaft. Nur 2 Minuten später spielte Raspe, Svoboda den Ball punktgenau in den Lauf. Sein Schuß konnte Niemand wieder entschärfen. Die anschließende Ecke nahm Spicka direkt ab, jedoch war der Gästekeeper wieder auf dem Posten. Coschütz fand in dieser Phase wenig Mittel unsere Abwehr in die Predoullie zu bringen. Die nächste Möglichkeit die Führung zu erzielen besaß Stepan in der 35. Minute.
Er fand aber ebenfalls in Niemand seinen Meister. Machtlos wäre er allerdings 4 Minuten später gewesen. Raspe schnappte sich einen Abpraller, legte sich den Ball zurecht und zog ab. Sein Schuß ging jedoch um Haaresbreite am Kasten vorbei. Die letzte Chance vor der Pause hatte noch einmal Svoboda. Seinen Kopfball pflückte sich Niemand jedoch sicher. So ging es mit einem für die Gäste leicht schmeichelhaften Remis in die Kabinen. Nach der Pause ließen es beide Teams gut 10 Minuten erst einmal ruhig angehen. Ganz schnell wach wurden jedoch alle in der 55. Minute. Einen klasse getretenen Freistoß der Gäste, konnte Weidlich mit einer Weltklasseparade entschärfen und somit den Rückstand vermeiden. Doch aus einem vermeintlichen Rückstand, wurde direkt im nächsten Angriff eine Führung für unsere Farben. Wolfram bekam gut 25 Meter vor dem Gehäuse den Ball und zog ab. Sein Schuß wurde jedoch abgefälscht und landet genau vor den Füßen von Svoboda, der gedankenschnell den Keeper umkurvt und zur Führung einnetzt. Leider wehrte die Führung nur gut 7 Minuten. Bei einem der guten Konter des SV Coschütz konnte sich Ingo Berger nur mit einem Foul behelfen. Da dies im Strafraum passierte, gab es folgerichtig Elfmeter. Hübscher trat an und verwandelte sicher. Und es kam noch schlimmer. Nach einem harmlosen Zweikampf, stellte zur Verwunderung aller Schiri Böhm, Spicka mit gelb-rot vom Platz. Nun hieß es in Unterzahl Moral zu beweißen. Und das gelang uns sensationell, nur 4 Minuten nach der Herausstellung. Raspe führte einen Einwurf schnell auf Svoboda aus, der in den Strafraum kam und den Ball fast von der Grundlinie ins Dreiangel knallte.
Ein absolutes Traumtor für den langen Angreifer. Coschütz antwortete schnell und hatte innerhalb von 6 Minuten 3 hervorragende Kopfballchancen. Mit etwas Glück und Geschick konnten wir diese Situationen jedoch bereinigen. 7 Minuten vor Schluß fiel dann die Entscheidung in dieser Partie. Stepan startete am linken Flügel wieder eines seiner sehenswerten Soli. Er bediente mit einem perfekten Pass in den Lauf den gestarteten Blank, der den Ball aus vollem Lauf unhaltbar im Kasten versenkte. In der Schlußphase spielten wir im Vergleich zum Lengenfeldspiel deutlich cleverer und mußten nur noch eine heikle Situation überstehen.
Einen Coschützer Kopfball klärte Oelschlägel vor der Linie. Da dies die letzte nennenswerte Szene war, endete das Spiel mit dem viel umjubelten 4:2 Heimsieg für die Ecksteinelf. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Oelschlägel, Schneider, Radtke, Blank, Spicka, Berger, I. (ab 88. Strangfeld), Stepan, Wolfram, Svoboda, Raspe (ab 85. Kruber, M.)
Tore: 0:1 Schmiedl (15.), 1:1, 4:2 Blank (19., 83.), 2:1, 3:2 Svoboda (55., 68.), 2:2 Hübscher (62., FE)
Gelbe Karten: Schneider (25.), Berger, I. (31.), Raspe (41.), Svoboda (68.)
Gelb-Rote Karten: Spicka (64.)
Schiedsrichter: Böhm, Michael (Wernesgrün)
Zuschauer: 60

3. Spieltag ( 14.09.2008 )

1. FC Rodewisch - SV Eintracht Auerbach 1:3 (0:2)

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Am Sonntag mußten wir beim Tabellenführer aus Rodewisch antreten. Auch laut Presse waren wir der klare Außenseiter. Rodewisch hatte an den ersten beiden Spieltagen zwei klare Siege ohne Gegentor feiern können. Coach Eckstein wartete vor Spielbeginn mit einer taktischen Maßnahme auf, die alle überraschte.
Er beorderte Routinier Uwe Lindner auf die Liberoposition und Silvio Blank auf die rechte Außenbahn, um der Abwehr wieder die nötige Stabilität zu geben. Dies sollte sich im Laufe des Spiels bezahlt machen. Die Partie begann sehr verhalten. Beide Seiten zeigten jeweils viel Respekt vorm Gegner. Die erste Möglichkeit der Partie besaß Ingo Berger. Eine lange Flanke in den Strafraum, ließ der Keeper fallen, Bergers Kopfballabstauber wurde jedoch vor der Linie geklärt. Die anschließende Ecke verpasste Spicka nur denkbar knapp, sonst hätte es hier 0:1 gestanden. Diese Aktion gab uns Sicherheit und wir konnten das Spiel immer mehr an uns reißen. Man merkte eigentlich nicht, daß Rodewisch das Heimteam war. Nur 3 Minuten später gab es wieder Eckball. Wieder zirkelte Stepan diese zu Spicka, dessen Kopfball jedoch knapp übers Tor ging. 5 Minuten später hatten unsere Fans schon den Torschrei auf den Lippen. Stepan und Raspe agierten am linken Flügel. Raspe schlug den Ball schön in die Mitte zu Svoboda, der frei zum 0:1 einschob. Jedoch hatte der Linienrichter auf Abseits erkannt, was recht zweifelhaft war. Nach dieser Szene passierte 20 Minuten nicht viel. Unsere Abwehr um Neulibero Linder statt sehr sicher, Rodewisch fiel nach vorne so gut wie nichts ein. Aber auch wir konnten unsere Feldüberlegenheit nicht in zwingende Torchancen ummünzen. Dies gelang uns dann in der 35. Spielminute. Einen Freistoß spielte Wolfram gedankenschnell in den Lauf von Svoboda, der am rechten Flügel allein Richtung Tor ging. Seine genaue Eingabe in die Mitte, kann der völlig freie Stepan aus 3m nicht verwandeln. Diese hundertprozentigen Chancen macht der Regisseur sonst im Schlaf. Aber nur eine Minute später konnte er dann doch jubeln. Wolfram, hatte einen Ball im Mittelfeld abgefangen und fasste sich aus gut 25m ein Herz. Sein Ball sprang kurz vorm Keeper auf und ging so am verdutzten Keeper vorbei ins Tor. Endlich wurden wir für überlegenes Spiel belohnt. Kurz vor der Pause hatten wir noch einmal eine gute Szene. Spicka spielte mit einem genauen Pass den startenden Wolfram frei, der in den 16er geht. Er kann zwar den Keeper umspielen, bringt den Ball aber nicht an ihm vorbei. Jedoch schnappt sicher der mitgelaufene Blank den Ball und wird gefoult. Schiri Wehner zeigte sofort auf den Punkt. Keeper René Weidlich trat an und verwandelte sicher. Direkt danach war Halbzeit. Rodewisch hatte in Hälfte eins nicht eine nennenswerte Torchance. Jedoch besaßen sie die erste Szene nach der Pause. Eine Ecke von Fischer, köpfte der eingewechselte Adler knapp am langen Pfosten vorbei. Dies blieb aber nur ein Strohfeuer und wir konnten unser Spiel der ersten Hälfte wieder aufziehen. Nach gut einer Stunde setzten wir das nächste Ausrufezeichen. Svoboda fang einen Einwurf tief in der Hälfte der Gastgeber ab, schaute und überwand den rodewischer Keeper mit einem wunderschönen Lupfer zum 0:3. Carsten Raspe hatte dann 8 Minuten später sogar die Chance zum 4:0. Nach schöner Einzelleistung kommt er im 16er zum Abschluß, jedoch ist der Keeper auf dem Posten. Rodewisch wachte erst in den letzten 10 Minuten so richtig auf. Die bis dato beste Chance hatten sie in der 80. Minute. Einen Kopfball aus dem Getümmel heraus, konnte Oelschlägel auf der Linie wegschlagen. Auf der anderen Seite hatte Stepan die Chance bei einem Konter endgültig alles klar zu machen. Doch er scheiterte am wieder guten Keeper. 2 Minuten vor Schluß fiel dann doch noch der Ehrentreffer für den Gastgeber. Nachdem nicht energisch genug gestört wurde, konnte sich Rodewisch schön bis in den 16er spielen, wo deren Angreifer zum 1:3 einschieben konnte. Doch kurz danach war Schluß und der erste Sieg der Saison war perfekt. Die Umstellungen von Coach Eckstein hatten gefruchtet, jedoch schmerzte wieder einmal ein Gegentreffer in der Schlußphase. (har)

Aufstellung: Weidlich (K) – Oelschlägel, Lindner, Radtke, Blank, Spicka, Berger, I., Stepan, Wolfram, Raspe, Svoboda
Tore: 0:1 Wolfram (36.), 0:2 Weidlich (45., FE), 0:3 Svoboda (61.), 1:3 (88.)
Gelbe Karten: Raspe (75.)
Schiedsrichter: Wehner, Andreas (Wernesgrün)
Zuschauer: 80

2. Spieltag ( 06.09.2008 )

SV Eintracht Auerbach - TSV Nema Netzschkau 3:3 (1:2)

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Zum ersten Heimspiel der Saison in der Kreisliga A war der letztjährige Aufsteiger aus Netzschkau zu Gast. Diese waren in den Vorwochen von Sperren arg gebeutelt wurden, verhielten sich aber in diesem Spiel absolut fair. Somit hatte Schiri Manfred Hoyer keinerlei Probleme mit dieser Partie. Ohne großes Abtasten spielten beide Mannschaften gleich nach vorne. In der 2. Minute hätte es schon zwingend 1:0 stehen müssen. Lehmann steckte den Ball prima in den Strafraum auf Blank durch, der den Ball jedoch aus 8m freistehend am Kasten vorbeischob. Wir machten in den ersten 10 Minuten viel Druck, es fehlte aber immer wieder am letzten, entscheidenden Pass oder es fehlte eine Fußspitze zum Torerfolg. Danach kam aber der Gast immer besser ins Spiel und wir versäumten es den sehr spielstarken Putze im Zaum zu halten, der fast jeden Angriff der Nema einleitete. So wie auch in der 15. Minute, als er bis zum 16er 3 Gegenspieler ausspielt, auf Fritsche durchsteckt, der den Ball dann glücklich an Weidlich vorbei ins Tor drückt. Aber irgendwie rüttelte dieses Tor unser Team nicht wirklich auf. Nur 4 Minuten später, war es wieder Putze, der Weidlich zu einer Glanzparade zwang. Fast analog zum ersten Tor, gab es in der 23. Minute die nächste Chance. Putze mit der Flanke, Abschluß Schuppe, aber Weidlich klärt Klasse zur Ecke. Doch da ist der dann leider machtlos, als der der kleinste Spieler des Gastes, Huster, die Ecke zur 2:0 Führung einköpfen kann. Jetzt schien unsere Mannschaft völlig von der Rolle. Nur 3 Minuten später kann Oelschlägel Schuppe, nur mit einem Foul im Strafraum am Tor hindern, Schiri Hoyer zeigte folgerichtig auf den Punkt. Doch zum Glück scheiterte der Gefoulte mit seinem Elfer an Keeper Weidlich. Ihm war es in dieser Phase zu verdanken, das das Spiel jetzt nicht schon entschieden war. Nach 10 Minuten der Festigung, erarbeiteten wir uns wieder Chancen. In der 36. Minute hatten wir Ecke. Diese brachte Stepan punktgenau auf den Kopf von Svoboda, der den wichtigen Anschluß markieren konnte. So ging es dann auch in die Pause, mit der Hoffnung für unser Team das Spiel noch drehen zu können. Die erste gute Möglichkeit nach Wiederanpfiff besaß aber der Gast. Einen super Dropkick aus guten 20m, konnte Weidlich gerade noch zur Ecke klären. Und 3 Minuten später die nächste Chance.
Radtke und Weidlich waren sich bei einem hohen Ball in den Strafraum nicht ganz einig, Schuppe spritze in den Ball, köpfte jedoch knapp am Kasten vorbei. Wir mußten nun auch endlich in Hälfte zwei wieder das Zepter übernehmen und taten das dann auch. Nach gut einer Stunde wurde Stepan auf der linken Seite geschickt, setzte sich schön gegen 2 Gegner durch, flankte punktgenau vors Tor auf Svoboda, der dort nur noch den Keeper umkurven mußte und zum Ausgleich einschob. Das Spiel war ausgeglichen. 5 Minuten später hatte dann Raspe großes Pech. Wie in der Vorwoche machte er es zu genau und scheiterte mit seinem Schuß genau am Lattenkreuz. In dieser Phase hatten wir Netzschkau im Griff und hatten viele gute Chancen. Wie auch in der 70. Minute. Wider einmal brachte Stepan eine Ecke auf Svoboda, doch leider ging diesmal der Ball ganz knapp drüber. Aber nur 2 Minuten später war es dann so weit. Bei einem schneller Konter über Raspe und Spicka, kam der Ball zu Stepan, der diesen aus spitzem Winkel im langen Eck zur Führung unterbrachte. Das Spiel war gedreht. In der Folgezeit schien Netzschkau geschlagen. In der Schlußphase hatten wir mehrere gute Konterchancen durch Stepan und Raspe, sowie Blank. Doch alle 3 Möglichkeiten wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Und anstatt das Spiel Richtung Eckfahnen zu verlagern und die Zeit runter zu spielen, ergab sich nach einem Fehler im Mittelfeld noch einmal die Chance für Nema, die sich auch prompt nutzten. Drasch hob bei einem langen Pass auf Fritsche das Abseits auf und dieser ließ mit seinem platzierten Schuß, Weidlich im Kasten keine Chance. So endete die Partie dann Unentschieden und wieder ließen wir in den Schlußminuten wichtige Punkte liegen. Es fehlte wie in der Vorwoche die nötige Cleverness um das Spiel nach Hause zu fahren. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Drasch, Radtke, Berger, I., Oelschlägel, Spicka, Lehmann, Stepan, Raspe, Svoboda, Blank
Tore: 0:1, 3:3 Fritsche (15., 87.), 0:2 Huster (23.), 1:2, 2:2 Svoboda (36., 57.), 3:2 Stepan (70.)
Gelbe Karten: Oelschlägel (26.)
Schiedsrichter: Hoyer, Manfred (Werda)
Zuschauer: 80

1. Spieltag ( 31.08.2008 )

VfB Lengenfeld - SV Eintracht Auerbach 4:3 (1:1)

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Zum ersten Kreisliga A Spiel mußten wir am Sonntag auswärts beim VfB Lengenfeld antreten. Es sollte ein denkwürdiges Spiel werden, aber dazu später. Das Spiel begann recht munter und wir versuchten von Beginn an unser Spiel zu etablieren. Früchte trug dies bereits in der 6. Minute. Bei einer Kontersituation schickte Stepan Svoboda, der den Ball geschickt in den Lauf von Wolfram legte. Der neue Stürmer ging allein auf den VfB-Keeper zu, scheiterte jedoch mit seinem Versuch. Hier hätte es 1:0 für unsere Farben stehen müssen. Der Gastgeber versuchte nun das Spiel an sich zu reißen, was sich aber nicht in zwingenden Aktionen wiederspiegelte. Außer zweier Fernschüße, mußte Weidlich keine Bälle halten. In der 21. Minute war dann wieder die Chance zur Führung für uns gegeben. Wolfram legte gut 25m vorm Kasten quer zu Raspe, der seinen Gegenspieler ausnimmt und abzieht. Sein strammer Schuß klatscht satt an die Latte. Zu diesem Zeitpunkt hätte sich Lengenfeld nicht über einen Rückstand beschweren können. Ziemlich überraschend fiel dann nach 24 Minuten plötzlich der Ausgleich für den Gastgeber. Einer klaren Abseitsposition vorausgehend, kam Lengenfeld wieder an den Ball. Berger auf der linken Seite war nicht konsequent genug,
sein Gegenspieler konnte abziehen und traf genau ins kurze Eck. Nur 4 Minuten später gab es dann die nächste schlechte Nachricht für unser Team. Nach einer rüden Aktion eines VfB-Angreifers gegen Mike Berger, mußte dieser mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch ausgewechselt werden. Radtke ersetzt ihn.
Kurz vor Pausenpfiff drängten wir nochmal Richtung VfB-Tor. Drasch setzte mit herrlichem Pass den nicht im Abseits stehenden Svoboda ein. Dieser ging aufs Tor zu und wurde im 16er von den Beinen geholt. Es gab Elfmeter. Keeper Weidlich trat an und verwandelte sicher. Direkt nach Wiederanpfiff hatten wir gleich die nächste Möglichkeit. Svoboda schickt wunderbar Stepan auf der linken Seite. Er geht in den 16er, versetzt 2 Gegenspieler, bekommt den Ball aber wieder nicht am starken Keeper vorbei, wie auch Svoboda im Nachschuß. Nach dieser Aktion war dann Pause. Anhand der Chancen hätten wir eigentlich klar führen müssen, vergaben aber wieder einmal zu viele klare Möglichkeiten. Nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer in der 50. Minute das nächste Beispiel für die Abschlußschwäche. Stepan flankte wieder einmal schön von links in den Strafraum. Svoboda stand wieder völlig blank, scheiterte aber wiederum am Keeper. Das Spiel wurde in Hälfte 2 zunehmend rauer. Lengenfeld provozierte und stieg teilweise sehr hart ein. Leider ließ der Schiedsrichter dies unverständlichweise meist unbestraft. Zu allem Überfluß ließ sich Schwarz nach gut einer Stunde provozieren und zu einer Tätlichkeit hinreißen. Folgerichtig flog er mit Rot vom Platz. Nun schien der Weg frei für Lengenfeld. Aber es kam ganz anders. Einen langen Ball aus der eigenen Abwehr verlängerte Svoboda genau in den Lauf von Stepan, der im 1 gegen 1 mit dem Keeper Sieger blieb und die Führung erzielte. Nun schien der Gastgeber geschockt. In der 67. Minute spielte Stepan Raspe an, der den Ball schön behauptet und in den Strafraum bringt, wo Blank artistisch per Seitfallzieher das 1:3 markiert. Plötzlich lag eine Sensation in der Luft und der Auswärtssieg war zum greifen nah, und das in Unterzahl. Der VfB brauchte 10 Minuten um sich zu erholen. In der 77. Minute mußte Weidlich all sein Können aufbieten und im 1 gegen 1 stark klären. Als sich 8 Minuten vor Schluß alle mit dem Ergebnis abgefunden hatten, geschah Unglaubliches.
Aus unerfindlichen Gründen brachen wir plötzlich völlig auseinander und Lengenfeld kam innerhalb von 3 Minuten zu 3 (!!!!!) Treffern und drehte das Spiel zu ihren Gunsten. Sämtliche Ordnung in der bis dato sicheren Abwehr ging verloren. Nach dem Spiel kommentierte Radek Stepan das Spiel treffend mit dem Wort: „Katastrophe“. Lengenfeld demonstrierte wunderbar, daß ein Spiel 90 Minuten dauert und die Trauben in der Kreisliga A deutlich höher hängen, als eine Klasse tiefer. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Schwarz, Berger, M. (ab 28. Radtke), Oelschlägel, Drasch, Spicka, Berger, I., Wolfram, Stepan, Raspe (ab 71. Lehmann), Svoboda (ab 64. Blank)
Tore: 1:0 (24.), 1:1 Weidlich (44., FE), 1:2 Stepan (60.), 1:3 Blank (67.), 2:3 (83.), 3:3 (84.), 4:3 (85.)
Gelbe Karten: Berger, I. (37.), Drasch (44.), Spicka (46.), Stepan (65.)
Rote Karten: Schwarz (58.)
Schiedsrichter: Wunderlich, Stefan (Falkenstein)
Zuschauer: 60

Achtelfinale Kreispokal ( 24.08.2008 )

FC Werda II - SV Eintracht Auerbach 0:7 (0:3)

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Zum Pokalachtelfinale mußten wir in Werda gegen die Bezirksklassenreserve ran. Das Spiel begann zur besten Fußballzeit, nämlich punkt 12 Uhr mittags. Coach Eckstein mußte aufgrund von 2 gelben Karten auf Michael Wolfram verzichten. Das Spiel begann sofort nach Anpfiff von Schiri Hafner mit Volldampf unserer Mannschaft. Man wollte von Beginn an seine Favoritenrolle deutlich machen. Nach 3 Minuten hätte es schön 2:0 stehen können. Erst traf Ingo Berger nur die Latte und nach anschließender Ecke von Stepan, brachten Schwarz und Blank den Ball aus 3m nicht über die Linie. Aber nur wenige Augenblicke später war es dann soweit. Nach langem Einwurf und Fehler in der Werdadeckung steht Svoboda frei vorm Keeper und schiebt routiniert zur Führung ein. Ohne Verschnaufpause folgte nun Angriff auf Angriff Richtung werdaer Tor.
In der 9. Minute hätte es dann eigentlich 2:0 heißen müssen. Lehmann setzte wunderschön Svoboda ein, dessen Lupfer aber nur an die Unterlatte geht. Der FC Werda kam kaum aus der eigenen Hälfte. In der 13. Minute wußte sich die Abwehr im 16er nur mit einem Foul gegen Blank zu helfen, es gab Elfmeter. Keeper Weidlich trat an und verwandelte sicher. Werda versuchte nun etwas am Spiel teilzuhaben, verloren die Bälle aber meist sehr einfach, was uns immer wieder Kontermöglichkeiten eröffnete. So wie auch in der 20. Minute. Stepan geht über links durch, flankt, Lehmann nimmt den Ball super per Direktabnahme ab, scheitert aber am Keeper. Den Abpraller schnappt sich wieder Stepan, setzt Blank ein, der aber ebenfalls am bärenstarken werdaer Schlußmann scheitert. Machtlos war dieser dann aber wieder einmal in der 25. Minute und wieder war es ein Konter. Spicka setzte Stepan auf links ein, dieser bediente Svoboda, der im Strafraum 2 Mann austanzt und den Ball wunderschön ins lange Eck schlenzt. Nur 5 Minuten später sah Werda wieder einem schnellen Konter unseres Teams. Svoboda setzt in der Mitte Raspe ein, dessen Schuß jedoch abgeblockt wird. Den Abpraller setzt wieder Svoboda per Kopf ganz knapp am Kasten vorbei. In der letzten Viertelstunde vor der Pause, kamen wir jedoch etwas von unserer Linie ab und es „wollte nun jeder sein Tor machen“.
So fielen keine weiteren Treffer mehr in Hälfte eins. Nach der Pausenansprache von Coach Eckstein sollte wieder mehr Dampf gemacht werden, was man auch prompt in der 46. Minute sah. Stepan setzt sich wieder einmal auf links durch, bringt eine Maßflanke nach innen, wo Svoboda per Direktabnahme ins lange Eck ein Traumtor und gleichzeitig seinen dritten Treffer erzielt. Und auch in Hälfte zwei ließ sich der Gastgeber ein ums andere Mal auskontern. In der 50. Minute schickt Berger mit einem langen Pass Raspe auf die Reise.
Er tanzt herrlich 2 Gegenspieler aus, verzieht seinen Schuß jedoch denkbar knapp. Der in der 2. Hälfte sehr auffällige Raspe wurde nun immer besser. Nach Vorarbeit von Stepan, scheiterte er mit seinem Volleyschuß am Keeper des FC. Aber dieser war dann in der 59. Minute wieder einmal ohne Chance.
Nach wunderschönem Durchstecker auf Blank, stand dieser frei vorm Tor und verwandelte sicher zum 5:0.
In der 64. Spielminute stand der wirklich überragende Torhüter der Gastgeber im Mittelpunkt. Nach einem langen Pass in den 16er kann er per Glanzparade gegen Blank das 0:6 verhindern. Wäre er nicht gewesen, hätte es vielleicht schon 9 oder 10 zu Null gestanden. Doch eine Viertelstunde vor Schluß war das halbe Dutzend dann doch voll geworden. Blank köpfte einen hohen Ball, punktgenau in den Lauf von Raspe, der per platziertem Flachschuß zum 6:0 einnetzt. Eben jener Carsten Raspe setzte dann auch den Schlußpunkt unter diese phasenweise wirklich gelungene Vorstellung unseres Teams. Spicka schickte wieder einmal Stepan über die linke Seite. Seine präzise Eingabe verwandelte Raspe gefühlvoll zum 7:0 Endstand für unsere Farben. Nun stehen wir verdientermaßen nach 2000 und 2006 wieder im Pokalviertelfinale. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Schwarz, Berger, M., Berger, I., Oelschlägel, Lehmann (ab 71. Martin, St.), Spicka, Stepan, Blank, Svoboda (ab 56. Drasch), Raspe
Tore: 0:1, 0:3, 0:4 Svoboda (4., 25., 46.), 0:2 Weidlich (FE, 13.), 0:5 Blank (59.), 0:6, 0:7 Raspe (76., 87.)
Gelbe Karten: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Hafner, Nico
Zuschauer: 30

2. Runde Kreispokal ( 09.08.2008 )

VFC Reichenbach - SV Eintracht Auerbach 0:5 (0:3)

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In der 2. Pokalrunde mußten wir zum nächsten C-Kreisligist nach Reichenbach reisen. In der schönen Aussicht war der heimische VFC der Gastgeber. Mit Anpfiff von Schiri Seifert, entwickelte sich ein absolut einseitiges Spiel Richtung Reichenbacher Tor. Bereits nach 2 Minuten hatte Svoboda die erste Chance.
Nach einer Ecke von Berger, ging seine Direktabnahme jedoch gut 1m übers Tor. Besser zielte er dann 5 Minuten später. Stepan spielte ihn im Mittelfeld schön an, er legte sich den Ball zurecht und zirkelte ihn wunderschön ins Dreiangel. Danach ging es ohne Pause weiter Richtung Tor der Gastgeber. Chancen gab es nun im 2 Minutentakt. In der 9. Minute spielten Stepan und Wolfram wieder Svoboda im 16er schön frei,
dessen Schuß aus spitzem Winkel, konnte der Keeper jedoch prächtig parieren. Und weiter ging es im Privatduell des VFC-Keepers gegen Pavel Svoboda. In der 11. Spielminute scheiterte er, nachdem ihn Raspe wunderbar freispielte, mit seinem Flachschuß ins kurze Eck. Nach einer Viertelstunde war dann der VFC das erste Mal vor unserem Tor, und das auch gefährlich. Der Schuß aus gut 20m klatschte satt an die Latte. Das war aber auch die einzige brenzliche Situation für Keeper Weidlich. In den folgenden 10 Minuten kontrollierten wir das Spiel weiterhin, hatten aber keine zwingenden Tormöglichkeiten. Dies änderte sich dann aber stark in der 27. Minute. Stepan schnappte sich den Ball, versetzte 3 Gegenspieler und ging in den 16er. Seinen schönen Rückpass, verwertete Raspe mit platziertem Flachschuß, jedoch war wieder einmal der Keeper auf dem Posten. Die resultierende Ecke brachte Stepan nach innen, wo Svoboda völlig allein gelassen wurde und sein zweites Tor erzielen konnte. Bereits 3 Minuten später gab es dann die nächste Riesenchance. Spicka leitet einen schnellen Konter auf Blank ein, der Stepan herrlich in den Lauf schickt. Er nimmt 2 Gegenspieler aus und schließt ab. Jedoch wird sein Schuß im letzten Moment noch geklärt. In der 40. Minute fiel dann der 3. Treffer für unsere Farben. Berger wirft schnell ein, Wolfram bringt den Ball in den 16er zu Spicka, der Auge beweist und den Ball wunderschön über den etwas zu weit vorm Kasten stehenden Keeper lupft. Und noch kurz vor der Pause wäre auch beinahe noch Treffer Nummer vier gefallen. Der sehr agile Raspe sah wieder einmal den ziemlich freien Svoboda, der aber mit seinem platzierten Flachschuß am Keeper scheiterte.
Ohne ihn, hätte der VFC schon zur Pause 6 oder 7 Gegentore haben können. Coach Eckstein hatte zur Pause sicherlich nicht so viele Kritikpunkte und ließ seine Mannschaft unverändert. Nach der Pause veränderte sich am Spiel erst einmal gar nichts. Wir hatten das Spiel jederzeit unter Kontrolle und zeigten wirklich eine ganze Reihe an schönen Spielzügen. Jedoch muß man natürlich auch erwähnen, daß der Gastgeber sehr wenig entgegen zu setzen hatte. Die erste Chance der 2. Hälfte besaß jedoch der VFC. Wieder war es ein Fernschuß, der Weidlich zu einer Glanzparade zwang. Doch auch das blieb wieder nur ein Strohfeuer.
Ab der 55. Minute konnte sich dann immer mehr Carsten Raspe mit guten Torschüssen in Szene setzen.
So auch in der 58. Minute. Seinen platzierten Versuch kann der Torwart nur abklatschen, Svoboda reagiert als schnellster und legt quer auf Blank, der den Ball aus 3m nur noch über die Linie drücken mußte. 5 Minuten später trug Blank sich dann noch einmal in die Torschützenliste ein. Nach Maßflanke von Raspe, köpfte er zum 5:0 ein. Nur 2 Minuten später ließ dann Svoboda die große Chance aus, das Dutzend voll zu machen.
Doch leider scheitert er nach einer Flanke von Stepan, frei am Torwart. Trotz seiner 2 Tore, ließ er doch einige richtig gute Chancen liegen, was es noch zu verbessern gilt. Leider kam mit zunehmender Spielzeit auch immer mehr Frust und damit verbunden auch unnötige Härte ins Spiel des VFC Reichenbach. Zum Glück blieben alle unsere Spieler unverletzt. Die letzte Chance des Spiels besaß Mittelfeldmotor Stepan.
Nach schöner Vorlage von Lehmann, ging sein Schuß knapp über den Kasten. Es blieb am Ende beim deutlichen 5:0, der harmlose VFC Reichenbach hätte sich über eine wesentlich höhere Niederlage aber nicht beschweren dürfen. (har)

Aufstellung: Weidlich (K, ab 83. Espig)), Drasch, Berger, M., Schwarz, Berger, I., Wolfram, Spicka (ab 83. Strangfeld), Stepan, Blank (ab 64. Lehmann), Svoboda, Raspe
Tore: 0:1, 0:2 Svoboda (7., 27.), 0:3 Spicka (40.), 0:4, 0:5 Blank (58., 63.)
Gelbe Karten: Wolfram (83.), Spicka (83.)
Schiedsrichter: Seifert, Dietmar
Zuschauer: 30

1. Runde Kreispokal ( 02.08.2008 )

SV Schreiersgrün II - SV Eintracht Auerbach 1:3 (1:1)

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Zum ersten Pflichtspiel der Saison 2008/2009 mußten wir nach Schreiersgrün reisen, um dort die erste Runde des Kreispokals zu bestreiten. Der Gegner, die 2. Mannschaft des Gastgebers hatte sich mit einigen Akteuren aus der Bezirksklassenelf verstärkt. Das Spiel verlief in der Anfangsphase noch etwas schleppend,
beide Teams mußten sich erst einmal finden. In der 8. Minute gab es dann aber den ersten Aufreger des Spiels. Spicka setzte mit einem schönen Pass, den auf rechts startenden Schwarz ein, dessen Pass in der Mitte Drasch völlig freistehend, aus 3m nicht im Tor unterbringen konnte. Das hätte zu diesem Zeitpunkt zwingend die Führung sein müssen. 2 Minuten später sorgte dann Weidlich in unserem Tor für etwas Herzklopfen bei allen Zuschauern. Einen Freistoß von Singer ließ er abklatschen, machte seinen Fehler aber wieder wett, als er den Ball im Nachfassen dann doch vor der Linie sicher hatte. Nur 3 Minuten später fiel das erste Tor der Partie. Stepan spielte aus der eigenen Hälfte heraus einen langen Pass in Richtung Blank, Raspe kann per Kopf gerade noch klären. Jedoch fällt der Ball genau vor die Füße von Ingo Berger, der sich ein Herz fasst und den Ball unhaltbar in den Winkel setzt, ein absolutes Traumtor. Das Tor sollte unserem Team eigentlich Sicherheit geben, tat es aber nicht. In der nächsten knappen Viertelstunde passierte nämlich im Spiel beider Mannschaften ziemlich wenig. Immer wieder prägten ungenaue Pässe und Unkonzentriertheiten unser Spiel. Erst nach knapp einer halben Stunde, gab es wieder eine erwähnenswerte Szene. Wieder einmal setzte Stepan Blank ein, der kurz vor dem Strafraum von Singer als letztem Mann, gefoult wurde. Erstaunlicherweise gab es nicht einmal eine gelbe Karte vom Schiri Bienert. Den anschließenden Freistoß von Stepan, konnte Wendsche im Schreiersgrüner Tor entschärfen. In der 35. Minute fiel dann der zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Ausgleich. Meisel wurde auf der rechten Seite freigespielt, setzte sich Klasse gegen Spicka und Ingo Berger durch, und schloß unhaltbar für Weidlich ins lange Eck ab. Dieser Ausgleichstreffer war absolut unnötig gewesen, war aber nicht unverdient. Unmittelbar vor der Pause gab es noch einmal je eine brenzliche Standartsituation auf beiden Seiten. Erst verpassten Schwarz und Drasch, nach einem Wendschefehler, den Freistoß von Berger im Tor unterzubringen, nur wenig später mußte Spicka nach einer Ecke einen Schuß von Meisel im letzten Moment noch abblocken. Danach pfiff Schiri Bienert zur Halbzeit. Coach Eckstein war mit der Leistung der Mannschaft nicht wirklich zufrieden und brachte das auch lautstark zum Ausdruck. In den ersten 10 Minuten nach der Pause änderte sich aber erst einmal nichts im Spiel unserer Mannschaft. In der 55. Minute war es dann wieder einmal Blank, der für Aufregung sorgte. Er setzt sich am 16er gegen 2 Gegenspieler durch, geht in den Strafraum, wird aber im allerletzen Moment sehr gut von Wendsche gestoppt. Doch die 2. Hälfte wurde mit zunehmender Dauer noch fahriger als die 1. Viele Fehler auf beiden Seiten prägten das Spiel. Und ab der 60. Minute kam unverständlicher Weise immer mehr Härte ins Spiel, die der Schiri oftmals sehr fragwürdig bewertete. Die agilen Wolfram und Blank wurden da oftmals in Mitleidenschaft gezogen. Der Höhepunkt war der Platzverweis für den Schreiersgrüner Lippman. Die einzige nennenswerte Situation in dieser Phase hatte Wolfram. Nach einem Pass von Blank, strich sein Schuß nur denkbar knapp über die Latte. Die Entscheidung in diesem Spiel fiel dann mit dankbarer Unterstützung der Gästeabwehr, in der Schlußphase des Spiels. 10 Minuten vor Schluß geht Blank auf der rechten Seite durch, passt nach innen, wo Becker über den Ball säbelt und der völlig freie Stepan ins kurze Eck einschieben kann. Die entgültige Entscheidung fiel eine Minute vor Spielende. Schwarz spielte einen langen Pass aus der eigenen Abwehr heraus in Richtung des eingewechselten Raspe. Singer wollte klären, legte den Ball aber genau in Raspes Lauf, der den Ball routiniert ins lange Eck einschob. Am Ende zählt der Sieg und der Einzug in Runde 2, jedoch blieb in unserem Spiel noch viel Luft nach oben. (har)

Aufstellung: Weidlich (K), Schwarz, Berger, M., Berger, I., Oelschlägel, Spicka, Lehmann (ab 55. Schneider), Wolfram, Stepan, Blank, Drasch (ab 75. Raspe)
Tore: 0:1 Berger, I. (13.), 1:1 Meisel (35.), 1:2 Stepan (80.), 1:3 Raspe (89.)
Gelbe Karten: Berger, I. (5.), Wolfram (60.), Schwarz (74.)
Schiedsrichter: Bienert, Jens
Zuschauer: 30

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3.Halil Sahin (7)
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